Virus: Tollwutvirus

Diagnostische Verfahren:

  • Nach (Verdacht auf) Kontakt:
    Bitte informieren Sie uns über unsere Hotline!
    Wichtig: Bei Verdacht auf Tollwutkontakt besteht sofortiger Entscheidungs- und Handlungsbedarf! Um nicht unnötig wichtige Zeit zu verschenken, warten Sie auf keinen Fall Laborergebnisse ab! Die entsprechenden Richtlinien finden sie untenstehend:


    Die zur Verfügung stehenden Methoden sind Antikörperbestimmung im Serum (Tier und Mensch) sowie verschiedene Verfahren des Virus- und Antigennachweises beim Tier (Immunfluoreszenzen, PCR).
    1. Versuchen Sie, vor der evtl. Gabe von Tollwutimmunglobulinen eine Blutprobe beim Patienten zu entnehmen.
    2. Lassen Sie Sie evtl. vorhandene Tierkadaver asservieren (cave Infektionsgefahr!).
    3. Versuchen Sie unbedingt, den evtl. Besitzer des Tieres ausfindig zu machen!

  • Immunität, Impferfolg
    Antikörperbestimmung im Serum.

Für Beratung und spezielle Diagnostik stehen u. a. zur Verfügung:

  • Konsiliarlaboratorium für Tollwut,
    Universitätsklinikum Essen,
    Institut für Virologie;
    Tel.: 02 01 . 7 23–35 61 oder –35 50;
    E-Mail: roggendorf@uni-essen.de, stefan.ross@uni-essen.de;

  • Nationales Referenzzentrum für Tropische Infektionserreger am Bernhard-Nocht-Institut, Hamburg;
    Tel.: 040 . 428 18–401;
    E-Mail: MZD@bni-hamburg.de (insbesondere bei Verdacht auf importierte Infektionen und bei differenzialdiagnostischer Abgrenzung anderer seltener Virusenzephalitiden);

  • Friedrich-Loeffler-Institut,
    Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, Standort Wusterhausen;
    Tel.: 033979 . 80–0; bzw. die regionalen veterinärmedizinischen Untersuchungsämter.

 
 
 
 
 
 
    
 

Kontakt

Medizinische Fakultät Münster
Albert-Schweitzer-Campus 1, Gebäude D 3
Anfahrt: Domagkstraße 3
D-48149 Münster
Tel.: +49 (251) 83-52263
Fax: +49 (251) 83-55004
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