Klinik für Allgemeine Orthopädie und Tumororthopädie

Tumore und Metastasen der Wirbelsäule


 

Basierend auf der langen Tradition der Klinik für Allgemeine Orthopädie und Tumororthopädie auf dem Gebiet der Tumortherapie behandeln wir Patienten mit Tumoren jeden Typs. Dabei werden grundsätzlich Tumoren, die ihren Ursprung in der Wirbelsäule haben, sog. Primäre Wirbelsäulentumoren, unterschieden von Tumorabsiedlungen (Metastasen, sog. Sekundäre Wirbelsäulentumoren) in der Wirbelsäule.

Bei Patienten mit Wirbelsäulentumoren muss zunächst die Diagnose gesichert werden. Dazu besteht in unserer Klinik die Möglichkeit einer Probeentnahme, entweder im Rahmen einer „kleinen Operation“ in Narkose oder auch im Rahmen einer CT-gesteuerten Biopsie in der Radiologie des UKM. So kann repräsentatives Gewebe an die Kollegen der Pathologie am UKM versendet werden, um den Typ des Tumors genau bestimmen zu können.

Im Rahmen einer interdisziplinären Tumorkonferenz werden die Ergebnisse und sich daraus ergebende mögliche Therapiestrategien diskutiert. Hier nehmen Fachleute der verschiedensten Kliniken des UKM Teil (Orthopädie, Pathologie, Radiologie, Onkologie, Kinderonkologie, Strahlentherapie, Thorax- und Gefäßchirurgie, uvm), um alle möglichen Strategien zum Wohle des Patienten auf höchstem universitären Niveau zu diskutieren.

Nach der Festlegung des individuellen Therapieplans besteht bei uns als Universitätsklinikum der Maximalversorgung die Möglichkeit zur unmittelbaren Umsetzung. Nahezu sämtliche Formen der operativen Therapien, Chemotherapien, radiologisch-interventionellen Therapien und Strahlentherapien stehen zur Verfügung.

Im Rahmen der Wirbelsäulenorthopädie stehen dekomprimierende, stabilisierende und Tumor-resezierende Verfahren bis hin zur sog. en-bloc-Spondylektomie zur Verfügung.

 

 
 
 
 
 
 
 
Künstlerin: Julia Buchner