Pressemeldungen Archiv 2017

22.01.17ukm/ks

Absturzsicherung auf dem höchsten Kran der UKM-Großbaustelle

Die UKM Werkfeuerwehr probt gemeinsam mit den Kollegen der Berufsfeuerwehr Münster den Ernstfall

Auf 96 Metern Höhe übten die UKM Werkfeuerwehr und Kollegen der Berufsfeuerwehr Münster den Ernstfall. (Foto: UKM Werkfeuerwehr/Berufsfeuerwehr Münster)

Knapp 20 Minuten benötigten die Rettungskräfte bis zum Kranausleger. Medizinisches und technisches Gerät wurden per Seil hochgezogen. (Foto: UKM Fotozentrale, Roberto Schirdewahn)

Der Leiter der UKM Werkfeuerwehr Markus Schwienheer (rechts) und Bernd Voges von der Berufsfeuerwehr Münster hielten per Funk Kontakt zu den Rettungskräften in luftiger Höhe. (Foto: UKM Fotozentrale, Roberto Schirdewahn)

Es geht um den höchsten Arbeitsplatz in Münster: Um im Notfall dem Kranführer so schnell und gut wie möglich helfen zu können, führt die UKM Werkfeuerwehr gemeinsam mit den Kollegen der Berufsfeuerwehr Münster an zwei Sonntagen eine Absturzsicherungs- und Rettungsübung auf dem höchsten Kran der UKM-Baustelle (Universitätsklinikum Münster) durch. Die Übung läuft in enger Absprache mit der zuständigen Kran-Firma TRINAC GmbH.

Sechs Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr und drei Mitarbeiter der UKM-Werkfeuerwehr haben die Übung bereits hinter sich gebracht. Um die Erstversorgung des Kranführers gewährleisten zu können, mussten sie zunächst 307 Stufen aufsteigen. Die Retter benötigten für den Aufstieg knapp 20 Minuten. Medizinisches und technisches Gerät konnte von drei Einsatzkräften per Seil auf den Kranausleger gezogen werden.
In luftigen 96 Metern Höhe war Ziel der Übung, zum Beispiel einen auf dem Ausleger verunglückten Kranmonteur abzusichern. „Für die Rettung würden wir dann im Ernstfall  speziell für die Höhenrettung ausgebildete Kollegen alarmieren. Unsere Aufgabe ist es, den Ablauf bis zu einer Höhenrettung so reibungslos wie möglich zu gestalten“, heißt es vom Leiter der UKM-Werkfeuerwehr Markus Schwienheer. „Außerdem müssen wir einschätzen, ob es überhaupt nötig ist, die Höhenretter zu rufen, oder ob der Kranführer, der uns alarmiert, weil es ihm nicht gut geht, nach Behandlung im Führerhaus und mit unserer Unterstützung, selbständig den Abstieg schaffen könnte“, fügt Bernd Voges von der Berufsfeuerwehr Münster hinzu.

Insgesamt sollen mehr als 20 Feuerwehrleute in Münster den Ernstfall üben.

„Uns ist es wichtig, dass unsere Mitarbeiter sich auf ihrem Arbeitsplatz sicher fühlen, vor allem wenn dieser in fast 100 Metern Höhe ist“, freut sich Kai Strozyk, Projektmanager Tower Cranes der Kran-Firma TRINAC, über die Übung.


Fakten über den Kran:
96 Meter beträgt die Kranhöhe, der Kranausleger ist 80 Meter lang und kann eine Last von etwa 5 Tonnen tragen. Der Baukran selbst wiegt 400 Tonnen. Um das Führerhaus zu erreichen müssen 307 Stufen zurückgelegt werden. Etwa 20 Minuten benötigt man ohne Gepäck für den Aufstieg.

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