Pressemeldungen Archiv 2017

22.03.17ukm/aw

Stabwechsel nach zehn Jahren: Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender Prof. Norbert Roeder übergibt seine Ämter an Prof. Robert Nitsch

Sanierung, Modernisierung und optimierte Patientenversorgung in der Ära Roeder / Nitsch: Exzellenz der münsterschen Universitätsmedizin als Herausforderung des nächsten Jahrzehnts

Stabwechsel nach zehn Jahren: Im Beisein des Aufsichtsratsvorsitzenden des UKM, Prof. Martin Schulze Schwienhorst (l.), und des Kaufmännischen Direktors, Dr. Christoph Hoppenheit (r.), übergibt Prof. Norbert Roeder (2. v. l.) seine Ämter als Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKM an seinen Nachfolger Prof. Robert Nitsch (2. v. r.) (Foto: UKM/Marschalkowski)

Drei Monate haben sie gemeinsam kontinuierlich auf eine reibungslose Nachfolge hingearbeitet: Mit der heutigen offiziellen Feier übergibt Prof. Norbert Roeder seine Ämter als Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKM (Universitätsklinikum Münster) an seinen Nachfolger Prof. Robert Nitsch. Als Roeder diese Aufgaben im Herbst 2006 übernahm, war die Universitätsmedizin in ganz Deutschland in der Krise. Eine wirtschaftliche Neuausrichtung und Reorganisation aller Strukturen auch am UKM war unabdingbar.  „Gemeinsam mit dem Kaufmännischen Direktor, Dr. Christoph Hoppenheit, und dem weiteren Vorstandsteam entwickelte Prof. Roeder in dieser Situation das UKM zu einem leistungsstarken und zukunftsfähigen Zentrum der Universitätsmedizin in Deutschland. Er hat ganz maßgeblich die Universitätsmedizin in Münster wieder auf den richtigen Kurs gebracht. Unter seiner Ägide sind viele medizinische Innovationen bis hin zur Entwicklung einer Kliniken-Gruppe angestoßen worden. Für seinen außerordentlichen Einsatz und die kooperative Verbindlichkeit auf allen Ebenen möchte ich ihm stellvertretend für das gesamte UKM herzlich danken“, wandte sich der  Vorsitzende des Aufsichtsrates, Prof. Martin Schulze Schwienhorst, während der offiziellen Ämterübergabe im Lehrgebäude auf dem Universitätscampus an den scheidenden Vorstandsvorsitzenden. Dessen Nachfolger Nitsch wünschte er Glück und Erfolg für die neuen Aufgaben.

Roeder selbst machte in seiner Abschiedsrede deutlich, wie umfassend die Veränderungen in seiner Ära waren: „Wir haben bei diesem Prozess gemeinsam buchstäblich jeden Stein umgedreht und jeden Bereich im Klinikum hinterfragt. Mit dem gleichzeitig eingeschlagenen strategischen Wachstumskurs haben wir auch eine kontinuierliche Weiterentwicklung bei unseren Leistungen als Maximalversorger  bewirkt und die Inanspruchnahme durch Patienten erheblich gesteigert. Wir haben die richtigen Maßnahmen ergriffen und das macht mich persönlich stolz.“ Er mahnte aber auch, dass die Fortsetzung des Erfolgskurses in der Zukunft erfordert, dass das UKM sich weiterhin dynamisch auf die sich ständig verändernden Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen einstelle. „Ich habe Herrn Nitsch als einen Experten kennengelernt, der für diesen Kurs sehr gute Ideen zur Weiterentwicklung des Universitätsklinikums mitbringt.“

Der 54-jährige Mediziner und Philosoph Nitsch, der aus Mainz nach Münster kommt und zuvor als Professor an der Charité in Berlin und dort mehrere Jahre im Vorstand tätig war, war im vergangenen Juni vom Aufsichtsrat des UKM zum neuen Ärztlichen Direktor bestellt worden. Er dankte Prof. Roeder für die ausgesprochen lehrreichen Wochen seiner Einarbeitung und das gut bestellte Haus, das er hinterlasse: „Herr Roeder hat zusammen mit Herrn Hoppenheit gezeigt, dass man ein Universitätsklinikum auch ohne Renditeabsichten und in öffentlicher Trägerschaft effizient und erfolgreich aufstellen kann. Damit hat er sich national einen bleibenden Namen gemacht“. Für die Zukunft sieht Nitsch das noch engere Zusammenwachsen von UKM und Medizinischer Fakultät zu einer Universitätsmedizin als sein erklärtes Ziel: „Die Universitätsmedizin Münster ist heute schon eine der ersten Adressen in Deutschland. Das wollen wir im gemeinsamen Handeln weiter ausbauen zu einem international sichtbaren Standort der Spitzenmedizin“. Medizinische Forschung in Münster diene dem Wachstum des medizinischen Wissens und somit der Weiterentwicklung von Therapiemöglichkeiten, die den Menschen zur Verfügung gestellt würden. Für all das brauche es Ressourcen. „Wenn wir unsere Aufgabe als Universitätsmedizin zukunftsträchtig ausfüllen sollen, brauchen wir die Unterstützung des Landes für die Umsetzung unseres baulichen Masterplanes, und wir selber müssen neue Mittel – auch auf nationaler Ebene – einwerben, um im Wettbewerb um die medizinische Exzellenz ganz vorne mit dabei zu sein.“

Das unterstrich auch Dr. Christoph Hoppenheit: „Prof. Roeder und ich waren uns beim Sanierungskurs in den letzten Jahren früh einig: Sparen alleine bringt nichts. Wir haben gleichzeitig in die Rahmenbedingungen für Forschung und exzellente Versorgung investiert. Das ist der Königsweg, uns auch für die Zukunft erfolgreich aufzustellen.“ Und in Richtung seines scheidenden Vorstandskollegen Roeder sagte Hoppenheit: „Wir waren das richtige Team zur richtigen Zeit. In einer ganzen Dekade haben wir geschafft, was zu Beginn viele für unmöglich hielten: Wir haben das UKM saniert und auf Kurs gebracht. Wir haben uns zu einem medizinischen Leuchtturm entwickelt, der weit über die Region hinaus strahlt und strahlen wird.“ Und an seinen zukünftigen Vorstandskollegen Nitsch adressierte Hoppenheit die Worte: „Unsere gute Zusammenarbeit hat schon begonnen. Herzlich willkommen im UKM.“

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