Pressemeldungen Archiv 2017

28.04.17ukm/aw

Operationen der Hand diskutiert von Profis

58. Symposium der Deutschsprachigen Arbeitsgemeinschaft für Handchirurgie unter münsterscher Leitung / Rund 400 Teilnehmer im Messe und Congress Centrum Halle Münsterland erwartet

Standardoperationen der Hand sind das Thema des 58. Kongresses der Deutschsprachigen Arbeitsgemeinschaft für Handchirurgie (DAH), der vom 4. bis 6. Mai in Münster stattfindet. Laut dem Tagungspräsidenten Prof. Martin Langer,  Sektionsleiter der Hand- und Mikrochirurgie der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie am UKM (Universitätsklinikum Münster), ist vor allem die Weiterbildung des ärztlichen Nachwuchses Ziel des Kongresses: „Gerade Standardoperationen interessieren unseren handchirurgischen Nachwuchs. Denn wenn die jungen Mediziner erfahrene Kollegen nach Details zur Durchführung dieser Operation fragen, merken sie schnell, dass diese von jedem ein wenig anders gemacht werden“, sagt Langer.

Die Bandbreite der Operationstechniken sei in keinem Fachgebiet so groß wie in der Handchirurgie: „Das liegt daran, dass in der Hand alleine 29 Knochen, 43 Muskeln und 143 Bänder beteiligt sind. Von den Nerven und den verschiedenen Arterien ganz zu schweigen. Wir haben uns unter den mehr als 8.000 verschiedenen Operationen  die acht häufigsten herausgesucht, um die Unterschiede sowie die Vor- und Nachteile der diversen Operationstechniken beim Kongress aufzuarbeiten“, so Langer.

Bei Standarddiagnosen wie z.B dem Karpaltunnelsyndrom, dem schnellenden Finger, dem Ganglion oder der sogenannten „Boxerfraktur“, erfolgen Diagnose, Behandlung und insbesondere die Operation von Chirurg zu Chirurg und auch regional häufig sehr unterschiedlich. Für Ärzte sei es notwendig, bei dieser Fülle der Informationen die Vor- und Nachteile der einzelnen Methoden für die Patienten zu diskutieren und die Tricks und Tipps für diese Operationen zu kennen.

Der Kongress, zu dem bis zu 400 Ärzte aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz erwartet werden, soll laut Langer insbesondere ein Diskussions-Forum sein. Dabei würden unter anderem Fragen nach Anästhesie, Schnittführung, Nahtmaterial, Folgekomplikationen und Ähnliches diskutiert. Auch niedergelassene Ärzte und Handtherapeutinnen seien neben den operativen Spezialisten aus der Klinik mit im Plenum, um aus Ihrer Sicht zu den Erkenntnissen beizutragen. 

58. DAH-Symposium
4. bis 6. Mai 2017
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland
Albersloher Weg 32
48155 Münster

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