25.09.09ukm/dre

UKM-Pflegeabend am 30. September / „Borderline – Wege zu mehr Selbstverantwortung“:

Experten informieren / Veranstaltungsreihe der UKM-Pflege für Betroffene, Angehörige und Mitarbeiter aus Gesundheitsberufen

Die Borderline Persönlichkeitsstörung steht im Mittelpunkt des zweiten UKM-Pflegeabends“ am 30. September (Mittwoch) um 19.30 Uhr im Universitätsklinikum Münster (UKM). Neben Pflegeexperten des UKM wird an diesem Abend auch ein betroffener Angehöriger über den Umgang mit der Störung berichten.

Diese Veranstaltung richtet sich sowohl an Betroffene als auch an Angehörige, Mitarbeiter aus Gesundheitsberufen und an alle Interessierten. Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich.

Der Umgang mit der Borderline Entwicklungsstörung ist oft nicht nur schwer für die Betroffenen selbst auszuhalten, sondern stellt auch für Angehörige, Freunde und professionelle Helfer eine große Herausforderung dar. Professionelle psychiatrische Pflege kann daher unterstützende Begleitung auf dem Weg zu mehr Eigenverantwortung der erkrankten Menschen sein. Die Betroffenen können mit den vorgestellten Maßnahmen lernen, wieder handlungsfähiger zu werden und so unterschiedliche Spannungen wahrzunehmen und einzuschätzen. Dies kann hilfreich sein, Stärken und Ressourcen konstruktiv im Alltag zu nutzen. Neben Theorien zur Entstehung und biologischen Aspekten wird daher auch das Thema „Spannung reduzieren, Krisen vermeiden“ großen Raum einnehmen.

Hauptreferentin des Abends ist Barbara Bunse. Sie ist Diplom-Sozialpädagogin, Heilpädagogin und Gesundheits- und Krankenpflegerin und arbeitet in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des UKM. Eröffnet wird der Abend von UKM-Pflegedirektor Michael Rentmeister, die Moderation übernimmt Lothar Ullrich, Leiter der Weiterbildungsstätte für Intensivpflege & Anästhesie und Pflege in der Onkologie am UKM. Für sozialrechtliche Fragestellungen oder auch zur Rehabilitation  steht Dipl. Sozialarbeiterin Mechthild Wiggermann vom Sozialdienst des UKM als Ansprechpartnerin bereit.
Nach den Vorträgen steht genug Zeit für eine Diskussion mit den Referenten zur Verfügung.

Veranstaltungsort ist der Konferenzraum 05.603 auf Ebene 05 West des Zentralklinikums an der Albert-Schweitzer-Straße 33. Da der Haupteingang „West“ momentan wegen Bauarbeiten gesperrt ist, werden Besucher gebeten, den Haupteingang „Ost“ des Zentralklinikums zu nutzen.

Hintergrund der UKM-Veranstaltungsreihe „Pflege im Fokus“: Angehörige übernehmen viel öfter als früher pflegerische Aufgaben. Und da immer weniger Familien das Modell „Großfamilie“ leben, richtet sich dieser private pflegerische Auftrag an immer weniger Menschen. Hier möchte das UKM Hilfe anbieten. In regelmäßigen Veranstaltungen, die von Fachpflegekräften geleitet werden, können sich Interessierte, Betroffene aber auch Mitarbeiter ambulanter Pflegedienste über aktuelle Themen aus der Pflege informieren.

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe gibt es bei Martina Brinkmann (UKM-Pflegedirektion), Tel. 0251 / 83-45336.




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