14.10.09ukm/jb

Großzügige Spende: Eigenes Fahrzeug für das UKM-Brücken-Team

Firmengruppe Brück und Westfalen AG sorgen für verbesserte Mobilität

Jürgen Erwert (Westfalen AG), Hermann Brück (Firmengruppe Brück),  Dorothea van Üüm, Dr. Annekathrein Florax (beide Brücken-Team), Prof. Dr. Heribert Jürgens (Direktor Pädiatrische Hämatologie und Onkologie der UKM-Kinderklinik) und Dr. Anna Schober (Schoberstiftung)

Sie unterstützen schwer kranke Kinder und deren Familien bei der häuslichen medizinisch-pflegerischen Versorgung und schaffen so eine Verbindung zwischen der medizinischen Betreuung in der Klinik und dem vertrauten Zuhause – die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des interdisziplinären Brücken-Teams des Universitätsklinikums Münster legen jeden Tag viele Kilometer zurück, um ihre kleinen Patienten vor Ort zu betreuen. Für eine verbesserte Mobilität des Brücken-Teams sorgt nun eine großzügige Spende der Firmengruppe Brück und der Westfalen AG: (Fast-) Namensvetter Hermann Brück, Inhaber der Firmengruppe Brück, übergab dem Brücken-Team am Mittwoch einen Volvo V 50, der die Mitarbeiter in Zukunft schnell und sicher ans Ziel bringt. Der Kraftstoff für das neue Brücken-Team-Fahrzeug wird von der Westfalen AG gesponsert. Jürgen Erwert, Pressesprecher der Westfalen AG, überreichte im Namen des Unternehmens eine Tankkarte an das Brückenteam.
„Für uns bedeutet das eine enorme Unterstützung bei der täglichen Arbeit. Wir decken ein sehr großes Einzugsgebiet ab und haben daher eine Anreise von durchschnittlich einer Stunde. Ein zusätzliches Auto macht uns nun noch flexibler“,  bedankten sich Dr. Annekathrein Florax und Dorothea van Üüm stellvertretend für das gesamte Brücken-Team bei den Spendern.
„Das Brücken-Team leistet engagierte Arbeit in den Familien vor Ort. Dafür müssen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jederzeit mobil sein. Ich freue mich daher sehr, dieses Projekt nun mit einem Fahrzeug der Firmengruppe Brück zu unterstützen“, erklärte Firmeninhaber Herrmann Brück bei der Spendenübergabe. Das sah Jürgen Erwert von der Westfalen AG ganz ähnlich: „Wer eine 24-Stunden-Rufbereitschaft anbietet und zu jeder Tages- und Nachtzeit für die Familien ansprechbar ist, sollte sich nicht um Tankrechnungen kümmern müssen. Daher stellt die Westfalen AG gerne eine Westfalen-Service-Card  für das Brücken-Team  zur Verfügung.“
Im  interdisziplinären Brücken-Team arbeiten  Kinderärztinnen, Kinderkrankenpflegerinnen und -pfleger und eine Sozialpädagogin. Sie versorgen Kinder mit einer begrenzten Lebenserwartung z. B. bei schweren Krebs- oder Stoffwechselerkrankungen. „Die Arbeit des Brückenteams ermöglicht es diesen Kindern, die letzten Wochen und Monate in ihrer vertrauten Umgebung zu verbringen. Das bedeutet gleichzeitig auch eine große Herausforderung für die Familien. Wir müssen daher eine Brücke zwischen stationärer und ambulanter Versorgung bauen und eine ganzheitliche Betreuung der Kinder sicherstellen“, erläuterte Prof. Dr. Heribert Jürgens, Direktor der Pädiatrischen Hämatologie und Onkologie der UKM-Kinderklinik, die Anforderungen an das Brücken-Team. Neben der medizinischen Betreuung der kleinen Patienten kümmern sich die speziell ausgebildeten Fachkräfte auch um die psychosoziale Beratung der gesamten Familie. So bietet das Team regelmäßig Geschwisterkinder-Treffs an und hält engen Kontakt zu den betroffenen Familien – häufig auch über den Tod des kranken Kindes hinaus.
Möglich ist diese Arbeit durch die Unterstützung der UKM-Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie und verschiedener Stiftungen und Vereine: Der Verein zur Förderung krebskranker Kinder Münster e. V. , das Familienhaus Universitätsklinik Münster e. V. , die Kinderkrebshilfe Weseke e. V. und die Schoberstiftung tragen wesentlich zur Finanzierung bei.  Die Schoberstiftung rund um die Vorstandsmitglieder Dr. Anna Schober und Prof. Dr. Dr. Otmar Schober war es auch, die den Kontakt zur Firmengruppe Brück und der Westfalen AG vermittelt hat. Hermann Brück ist Mitglied des Kuratoriums der Schoberstiftung, die das Brücken-Team mit jährlich 25.000 Euro unterstützt. „Ich habe selbst palliativmedizinisch gearbeitet und weiß wie wichtig die Arbeit des Brücken-Teams für die Familien ist. Unsere Stiftung setzt sich daher für die Förderung solcher Angebote und Einrichtungen ein“, bekräftigte Dr. Anna Schober das Anliegen der Schoberstiftung.


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