28.10.09ukm/jb

Wann wird Angst zur Krankheit? Experten informieren!

Neues aus Diagnostik und Therapie von Angsterkrankungen – UKM-Infoveranstaltung am 5. November für Betroffene und Interessierte / Fortbildungsveranstaltung für medizinisches und psychologisches Fachpersonal am 7. November

Bildzeile: Unter der Leitung von Prof. Dr. Peter Zwanzger und Prof. Dr. Volker Arolt bietet die UKM-Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie eine Informationsveranstaltung für Betroffene und eine Fortbildungsveranstaltung für medizinisches Fachpersonal zum Thema Angsterkrankungen an.

Bildzeile: Unter der Leitung von Prof. Dr. Peter Zwanzger und Prof. Dr. Volker Arolt bietet die UKM-Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie eine Informationsveranstaltung für Betroffene und eine Fortbildungsveranstaltung für medizinisches Fachpersonal zum Thema Angsterkrankungen an.

Warum geraten Ängste bei einzelnen Menschen außer Kontrolle und werden zur Krankheit? Diese und weitere Fragen beantworten Experten der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Münster (UKM) und des Psychologischen Instituts I der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) bei einer Informationsveranstaltung für Betroffene, Angehörige und Interessierte am 5. November 2009 (Donnerstag) von 18.00 bis 19.30 Uhr im Franz-Hitze-Haus, Kardinal-von-Galen-Ring 50 in Münster. Eine Teilnehmergebühr sowie vorherige Anmeldung sind für diese Veranstaltung nicht erforderlich. Ziel ist die Vermittlung eines Überblicks über Angsterkrankungen. Die Teilnehmer erfahren mehr über die Aspekte der Angstentstehung, ihre nützlichen und krankmachenden Seiten, die unterschiedlichen Erscheinungsformen und die Möglichkeiten einer Behandlung. Ganz konkret werden die Referenten auch die Frage erörtern, welche Maßnahmen ergriffen werden können, um die Angst wieder los zu werden.

Neben der Infoveranstaltung für Betroffene, Interessierte und Angehörige veranstaltet die Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie unter der Leitung von Prof. Dr. Peter Zwanzger und Klinikdirektor Prof. Dr. Volker Arolt zudem die 11. Jahrestagung der Gesellschaft für Angstforschung (GAF). Die renommiertesten Angstforschergruppen aus Deutschland präsentieren vom 6. bis 7. November ihre neuesten wissenschaftlichen Ergebnisse. In diesem Rahmen bietet die UKM-Klinik in Zusammenarbeit mit der Ärztekammer Westfalen-Lippe eine Fortbildungsveranstaltung für Psychiater, psychologische Psychotherapeuten, Nervenärzte, Allgemeinmediziner und Internisten zu psychologischen und biologischen Ursachen der Angst sowie aktuellen pharmakologischen Therapiestrategien an. Als Referenten sind hochkarätige und international bekannte Experten der Angsterforschung eingeladen. Die Fortbildungsveranstaltung findet am 7. November (Samstag) von 9.00 bis 13.15 Uhr im Hörsaal der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Albert-Schweitzer-Str. 11, 48149 Münster statt.

Angst ist ein normales und wichtiges Gefühl, um im Alltag Gefahrensituationen zu erkennen und entsprechende Schutzmaßnahmen ergreifen zu können. Überschreitet die Angst jedoch eine gewisse Schwelle, spricht man von krankhafter Angst. In diesem Fall tritt Angst in Situationen auf, in denen gesunde Menschen keine Angst empfinden. Die Betroffenen sind durch diese Veränderungen in ihrem Alltagsleben und ihrer Lebensqualität empfindlich gestört. Im Einzelnen unterscheidet man Panikstörung, generalisierte Angststörung, soziale Phobie und spezifische Phobien. Experten gehen davon aus, dass bis zu 20 Prozent aller Menschen einmal in ihrem Leben eine relevante Angstsymptomatik entwickeln.

Obwohl es mittlerweile sehr gut etablierte Behandlungsstrategien für die einzelnen Erkrankungen gibt, erhält nur ein Teil der Patienten eine entsprechende Therapie. Die Gründe dafür sind vielfältig: Viele Patienten sprechen aus Scheu oder Scham nicht über ihre Symptome, fühlen sich unverstanden oder fürchten eine Stigmatisierung als „psychisch krank“. Auch werden die Erkrankungen wegen der häufig im Vordergrund stehenden körperlichen Symptomatik wie Herzrasen, Schwindel, Magen-Darm-Störungen, Nervosität oder muskuläre Verspannungen oft nicht erkannt und eine entsprechende Therapie bleibt aus.

Informationsveranstaltung für Betroffene, Angehörige und Interessierte:
5. November 2009 (Donnerstag) von 18.00 bis 19.30 Uhr im Franz-Hitze-Haus, Kardinal-von-Galen-Ring 50, 48149 Münster.

Fortbildungsveranstaltung für medizinisches und psychologisches Fachpersonal:
7. November (Samstag) von 9.00 bis 13.15 Uhr im Hörsaal der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Albert-Schweitzer-Str. 11, 48149 Münster.

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