03.11.09ukm/dre

„Herzspezialisten“ am 12. November im Schlosstheater: Film erzählt vom Leben mit angeborenen Herzfehlern

Nach der Vorführung Gesprächsrunde mit Darstellern und UKM-Experten

Fimplakat "Herzspezialisten"

Am 12. November wird „Herzspezialisten“ um 18 Uhr im Schlosstheater gezeigt. Im Anschluss gibt es eine Gesprächsrunde mit Darstellern und UKM-Experten.

„Herzspezialisten“ ist ein Film über das Leben mit einem besonderen Herzen: Regisseur Christian Barthelmes porträtiert die Lebensgeschichte von fünf Menschen mit angeborenen Herzfehlern. Er hat die Protagonisten in ihrem Alltag begleitet und mit ihnen über ihre Wünsche, Hoffungen, aber auch Ängste gesprochen. Entstanden ist ein Film über das menschliche Herz, über Herzgeschichten und Herzenswünsche, über Glück und Schmerz, über kritische Momente und große Lebenskraft, über kranke und geheilte Herzen. Am Donnerstag, 12. November, wird der Film im Kino Schlosstheater (Melchersstraße 81) in Münster gezeigt. Der Eintritt ist frei, vorherige Anmeldungen sind möglich (jedoch nicht zwingend) unter Tel. 0251 / 83-46110 oder Fax. 0251/83-46109 (EMAH-Zentrum am UKM) oder per E-Mail: erika.vinkelau(at)­ukmuenster(dot)­de.

Im Anschluss gibt es eine Gesprächsrunde mit Ulrike Knopf, eine der Protagonistinnen des Films, Dr. Ulrike Bauer, Produzentin und Geschäftsführerin des Kompetenznetzes Angeborene Herzfehler, Prof. Dr. Helmut Baumgartner, Leiter des Kardiologischen Zentrums für Erwachsene mit angeborenem (EMAH) & erworbenen Herzfehlern am Universitätsklinikum Münster (UKM), Privat-Dozent Dr. Hans-Gerd Kehl, leitender Oberarzt in der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin – Pädiatrische Kardiologie – am UKM und Prof. Dr. Andreas Hoffmeier, leitender Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie am UKM und Karla Völlm, Vorsitzende der „Fördergemeinschaft Zentrum für angeborene Herzfehler Universitätsklinikum Münster e.V.“, die Filmvorführung beginnt um 18 Uhr.

 

Alle Herzspezialisten des Films haben eines gemein: Sie wurden – teilweise mehrfach – am Herzen operiert und ohne die Fortschritte der Medizin hätten sie noch vor wenigen Jahren kaum Aussichten darauf gehabt das Erwachsenenalter zu erreichen und ein normales Leben zu führen. „Wir wollen mit dem Dokumentarfilm zeigen, dass hinter jedem Betroffenen nicht nur eine hervorragende medizinische Behandlung steht, sondern jeder auch Ängste und Sorgen hat,“ erläutert Dr. Ulrike Bauer, Geschäftsführerin Kompetenznetz Angeborene Herzfehler, die Idee zum Film. „Herzspezialisten’ soll den Blick für den einzelnen Menschen mit seiner Erkrankung im alltäglichen Leben schärfen und den Betroffenen und ihren Familien Mut machen.“

 

So unterschiedlich wie ihre Herzen sind auch die Lebensentwürfe der Protagonisten in „Herzspezialisten“. Da gibt es den wort- und weltgewandten Journalisten Matthias Matussek, der im Auftrag des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ Größen wie Mick Jagger getroffen hat. Die mutige Dozentin Christina Herkommer bringt entgegen der Warnung ihrer Ärzte zwei gesunde Kinder zur Welt. Dr. Axel Rentzsch macht als angehender Kinderkardiologe seine eigene Krankengeschichte zum Ausgangspunkt der beruflichen Laufbahn. Die lebenslustige Stefanie Leibfried, Glas- wie Lebenskünstlerin, erklimmt mit Herzschrittmacher die Gipfel der Alpen. Und die jüngste Protagonistin, Ulrike Knopf, hat gerade ihre Ausbildung abgeschlossen und kämpft um ihren Platz in der Gesellschaft.

 

2009 tourt der Film „Herzspezialisten“ durch 15 deutsche Städte, um das Thema angeborene Herzfehler stärker in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken und die Betroffenen vor Ort zusammenzuführen.

 

Produziert wurde der Dokumentarfilm von Script House im Auftrag des Kompetenznetzes Angeborene Herzfehler mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Friede Springer Stiftung.

 

Weitere Informationen zum Film, Trailer und  Fotos zum Download:

www.herzspezialisten-derfilm.de

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