08.10.10ukm/jb

Deutsch-Afrikanische Kooperation: Auf den Spuren des Staphylococcus aureus

Forscher suchen Ursache von gefährlichen Krankheitserregern

Die Forscher des Deutsch-Afrikanischen Workshops am Institut für Hygiene des Universitätsklinikums Münster

Die Forscher des Deutsch-Afrikanischen Workshops am Institut für Hygiene des Universitätsklinikums Münster

Er besiedelt die Haut von Mensch und Tier und ruft im besten Fall keine Symptome hervor. Doch bei einer Störung der Hautbarriere oder bei einem medizinischen Eingriff kann er in den Körper eindringen und dort schwere Infektionen hervorrufen – der Krankheitserreger „Staphylococcus aureus“. Wissenschaftler aus Deutschland und Afrika wollen nun im Rahmen des Deutsch-Afrikanischen Staphylokokken-Netzwerkes der Afrika-Initiative der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) die molekulare Evolution und Ursache von Staphylococcus aureus Infektionen im Sub-Sahara Afrika im Vergleich zu Deutschland erforschen.

Das Institut für Medizinische Mikrobiologie und das Institut für Hygiene am Universitätsklinikum Münster (UKM) veranstalten daher in dieser Woche einen Workshop mit den  afrikanischen Kooperationspartnern aus  Manhica/Mozambique, Bagamoyo/Tanzania und Lambaréné/Gabon. „Unsere gemeinsam erarbeiteten Erkenntnisse sollen dazu dienen, neue Konzepte der Vorbeugung, Diagnostik und Therapie zu entwickeln, die sowohl in Deutschland und in Afrika Anwendung finden können“, erklärt  Privat-Dozent Dr. Alexander Friedrich vom Institut für Hygiene am Universitätsklinikum Münster die Kooperation. Zusammen mit den beteiligten deutschen Partnern  der Universitäten Münster und Freiburg i. Br. und der Universität des Saarlandes soll das Vorgehen bei zukünftigen gemeinsamen Forschungskooperationen harmonisiert und neue Technologie nachhaltig  implementiert werden.

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