22.10.10bdgm

„Bündnis gegen Depression Münster“ bietet ab dem 28. Oktober persönliche Beratung im Gesundheitshaus zum Thema Depression

Bis zum Jahresende jeden Donnerstag von 16 bis 18 Uhr / Angebot ist kostenlos

Die beiden Sprecher des Bündnisses gegen Depression Münster, Prof. Dr. Thomas Reker (links) und Prof. Dr. Peter Zwanzger  bei der Telefonaktion im Juli.

Die beiden Sprecher des Bündnisses gegen Depression Münster, Prof. Dr. Thomas Reker, Ärztlicher Direktor der LWL-Klinik Münster (links) und Prof. Dr. Peter Zwanzger (Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des UKM) bei der Telefonaktion im Juli. Jetzt startet das Bündnis bis zum Jahresende ein wöchentliches Gesprächsangebot im Gesundheitshaus.

In der kommenden Woche startet ein neues Beratungsangebot rund um das Thema Depression in Münster: Betroffene, Angehörige und Freunde können dann direkt den Vertretern des „Bündnisses gegen Depression Münster“ persönlich ihre Fragen stellen. Im Gesundheitshaus der Stadt Münster (Gasselstiege 13)  stehen ab dem 28. Oktober jeden Donnerstag zwischen 16 und 18 Uhr erfahrene Ärzte, Psychologen und andere Experten zur Verfügung, bei denen Interessierte Rat und Hilfe finden können. Das Angebot ist kostenlos und absolut vertraulich. Es besteht zunächst bis Ende des Jahres.

Auch wenn allein in Deutschland rund vier Millionen Menschen an einer Depression leiden, wird diese Krankheit in der Öffentlichkeit wenig wahrgenommen und oft missverstanden. Dass der Informationsbedarf insgesamt noch sehr hoch ist, war schon bei der Telefonaktion des Bündnisses gegen Depression im Juli deutlich zu merken: Sie wurde rege in Anspruch genommen.
„Viele Menschen erkennen nicht, dass sie an einer Depression leiden, sondern glauben, körperlich erkrankt zu sein. Andere schämen sich und trauen sich aus Angst vor Stigmatisierung nicht, frühzeitig professionelle Hilfe anzunehmen. Aber eine Depression ist weder persönliches Versagen noch unabwendbares Schicksal, sondern eine Erkrankung, die sich in aller Regel gut behandeln lässt“, weiß Prof. Dr. Thomas Reker, Ärztlicher Direktor der LWL-Klinik Münster und ebenso Sprecher des „Münsteraner Bündnisses gegen Depression“ wie Prof. Dr. Peter Zwanzger von der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Münster (UKM).
„Im letzten Februar haben wir das Münsteraner Bündnis gegen Depression gegründet und sind damit dem bundesweiten Bündnis gegen Depression beigetreten, um eine Aufklärungskampagne mit verschiedenen Aktionen und Angeboten zu starten. Nur wenn mehr Wissen über diese Volkskrankheit besteht, kann sie auch entstigmatisiert werden“, so Zwanzger. Demnächst soll ein Internetchat angeboten werden, so die beiden Sprecher.
Die Beratung des Bündnisses gegen Depression Münster findet jeden Donnerstag von 16 bis 18 Uhr im Gesundheitshaus der Stadt Münster, Gasselstiege 13, statt. Sie ist kostenlos, absolut vertraulich und unverbindlich. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.
Weitere Informationen zum Bündnis gegen Depression Münster und zum Thema Depression gibt es im Internet unter: www.buendnis-depression.de/depression/muenster.php

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