26.10.10ukm/dre

Prof. Dr. Matthias Brüwer leitet neues interdisziplinäres Darmzentrum am UKM

Erweitertes Angebot bündelt Kompetenzen / Spezielle Sprechstunde für betroffene Patienten

Prof. Dr. Matthias Brüwer

Prof. Dr. Matthias Brüwer leitet das neue interdisziplinäre Darmzentrum am UKM.

 Das Universitätsklinikum Münster (UKM) baut sein Angebot für Patienten mit Darmerkrankungen weiter aus: Prof. Dr. Matthias Brüwer hat nun die Leitung des neu gegründeten interdisziplinären Darmzentrums am UKM übernommen. Angesiedelt ist das Zentrum in der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie (Direktor Prof. Dr. Norbert Senninger).

„Zusammen mit den anderen an Diagnostik und Therapie beteiligten Experten des UKM wird sich Prof. Brüwer um Darmerkrankungen aller Art, insbesondere Darmkrebs und chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, kümmern. Von dieser Spezialisierung und Fokussierung werden unsere Patientinnen und Patienten profitieren“, ist Prof. Dr. Norbert Roeder, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKM, überzeugt.

Klinikdirektor Prof. Dr. Norbert Senninger betont: „Mit dem neuen interdisziplinären Zentrum wird unsere langjährige Expertise in Diagnostik, Therapie und in der Nachsorge nun noch stärker gebündelt.“ In Deutschland erkranken jährlich 70.000 Menschen neu an Darmkrebs. „Mit unserem neuen Angebot wird speziell die nötige interdisziplinäre Zusammenarbeit auf diesem Gebiet weiter ausgebaut“, erklärt Prof. Dr. Karin Hengst, kommissarische Direktorin der Medizinischen Klinik B (Innere Medizin und Gastroenterologie), die ebenfalls Partner des neuen Zentrums ist.

Prof. Dr. Matthias Brüwer arbeitet bereits seit 1996 am Universitätsklinikum Münster, der 44-jährige Vater von zwei Kindern ist leitender Oberarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie und leitet nun zudem die Sektion „Darmchirurgie und Proktologie“ der Klinik. Er ist Mitglied im deutschlandweiten „Kompetenznetz Darmerkrankungen“.

Freitags bietet das Zentrum eine spezielle Darmsprechstunde an. „Speziell beim Darmkrebs hängen die Heilungschancen stark davon ab, dass die Erkrankung frühzeitig erkannt wird. Daher zählt auch die zielgruppenspezifische Präventionsarbeit zu unseren Aufgaben“, so Brüwer. Zum Behandlungsspektrum des Darmzentrums zählt auch die minimal-invasive Chirurgie. Brüwer: „Die so genannte Schlüssellochchirurgie mit kleinen Schnitten unter Zuhilfenahme einer Videokamera bietet für die Patienten im Vergleich zur herkömmlichen, konventionellen Operation die Vorteile der geringeren Operationsschmerzen, einer rascheren Erholung nach der Operation und eines besseren kosmetischen Ergebnisses, da es keine großflächigen Narben gibt.“

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