07.12.10ukm/dre

Einsatz aus der Luft: Hubschrauber liefert Bauteile für die Modernisierung der Lüftungsanlagen des UKM-Zentralklinikums

Wärmetauscher direkt in die Abluftröhren des Zentralklinikums heruntergelassen / Neue Technik ermöglicht enorme Energieeinsparungen

Die in Holzkisten verpackten Bauteile wurden aus der Luft in die Abluftröhren des UKM-Zentralklinikums heruntergelassen. Am 8. Dezember wird der Transport fortgesetzt.

Die in Holzkisten verpackten Bauteile wurden aus der Luft in die Abluftröhren des UKM-Zentralklinikums heruntergelassen. Am 8. Dezember wird der Transport fortgesetzt.

Präzisionsarbeit aus der Luft am Universitätsklinikum Münster (UKM): Am 7. Dezember (Dienstag) lieferte ein Lastenhubschrauber Bauteile für die Modernisierung der Lüftungsanlagen des UKM-Zentralklinikums.

Dabei wurde ein Großteil der insgesamt 20 in Holzkisten verpackten Bauteile direkt aus der Luft in die acht gelben Abluftröhren (Durchmesser: 2,80 Meter) auf dem Flachdach des Zentralklinikums in die Abluftzentralen heruntergelassen. Während der Anlieferung bewegte sich der Hubschrauber zeitweise in direkter Nähe der Bettentürme. Die Holzkisten waren bis zu 1,40 Meter breit. Der Einsatz wird morgen (8. Dezember) fortgesetzt.

Bei den Bauteilen handelt es sich um Wärmetauscher, erklären Klara Schlatt und Christian Alberternst, die beiden Projektleiter der UKM Infrastrukturmanagement GmbH (IM) des UKM: „Durch diese Wärmetauscher wird zukünftig die warme Abluft aus den Lüftungsanlagen geleitet. Dadurch wird in den Tauschern Wasser erwärmt. Dieses erwärmte Wasser wird dann wiederum genutzt, um über weitere Wärmetauscher in den Zuluftanlagen die kalte Außenluft aufzuwärmen. Ein wichtiger Beitrag zur zukünftigen Energieeinsparung.“ Das schwerste Element wog etwas über eine Tonne. Die Wärmetauscher wurden sowohl im Westen, im Osten und in der Mitte des in die Abluftröhren eingelassen.

Mit der Sanierung der Lüftungsanlagen des UKM-Zentralklinikums wurde im vergangenen Juni begonnen: Dabei werden die bestehenden Lüftungseinrichtungen durch neue Anlagen mit energiesparender Technik ersetzt. Durch die Erneuerung der Anlagen und der zugehörigen Regelungstechnik wird eine bessere Verteilung der Luftmengen im Zentralgebäude erreicht und somit ein höherer Komfort für Patienten und Mitarbeiter realisiert. Zusätzlich werden jährliche Energieeinsparungen in Millionenhöhe ermöglicht. Das Investitionsvolumen für diese Maßnahme beläuft sich auf insgesamt sechs Millionen Euro, rund vier Millionen Euro davon werden aus dem Konjunkturpaket II finanziert. Ziel ist, die gesamte Erneuerung der Lüftungsanlagen im Mai 2011 komplett abzuschließen.

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