23.01.10ukm/dre

Strahlenunfall-Patient erhält spezielle Infusionen

Für langfristige Prognosen noch zu früh

Der Zustand des Patienten, der nach einem Strahlenunfall in Gronau derzeit am Universitätsklinikum Münster (UKM) behandelt wird, ist aktuell gut. Der Mann befindet sich seit dem 21. Januar im UKM. Die Ärzte der Klinik für Nuklearmedizin haben mit ersten Therapiemaßnahmen begonnen: „Der Mann erhält Infusionen und trinkt viel, damit die aufgenommen Substanzen schneller ausgeschieden werden. Erste Untersuchungsergebnisse haben Spuren von Uran im Urin nachgewiesen“, erklärt Prof. Dr. Dr. Otmar Schober, Direktor der Klinik.

Der Mann wird auf der Station der Klinik für Nuklearmedizin des UKM behandelt. Dabei handelt es sich um einen Kontrollbereich mit beschränktem Zugang. Besucher haben nur mit behördlicher Erlaubnis in Ausnahmefällen Zutritt. Das Personal der Station ist besonders geschult. Prof. Schober betont: „Von dem Mann geht keine Gefahr für andere Menschen aus.“ Bereits am 21. Januar wurde im UKM festgestellt, dass von dem Mann keine Strahlung ausgeht.

Erst am kommenden Montag bestehe erste Gewissheit über das Ausbleiben eventueller Frühschäden des Mannes. Für eine langfristige Prognose sei es derzeit allerdings noch zu früh. Kontinuierlich, so auch am Samstag (23. Januar), werden weitere Proben (z.B. Blut, Speichel, Urin) zur Auswertung in das regionale Strahlenschutzzentrum in Jülich geschickt.

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