25.08.10ukm/dre

Prof. Dr. Nicole Eter ist neue Direktorin der Augenklinik am UKM

Wechsel von Bonn nach Münster / Klinikgebäude wird modernisiert

Prof. Dr. Nicole Eter ist neue Direktorin der Augenklinik am UKM: Prof. Dr. Norbert Roeder (Ärztlicher Direktor des UKM), Medizin-Dekan Prof. Dr. Wilhelm Schmitz und Dr. Ulrike Grenzebach (kommissarische Leietrin der Augenklinik begrüßten die 40-Jährige am Mittwoch (25. August) im Klinikgebäude an der Domagkstraße.

Prof. Dr. Nicole Eter (2.v.l.) ist neue Direktorin der Augenklinik am UKM: Prof. Dr. Norbert Roeder (Ärztlicher Direktor des UKM, links), Medizin-Dekan Prof. Dr. Wilhelm Schmitz und Dr. Ulrike Grenzebach (kommissarische Leietrin der Augenklinik begrüßten die 40-Jährige am 25. August im Klinikgebäude an der Domagkstraße.

Prof. Dr. Nicole Eter ist neue Direktorin der Augenklinik am Universitätsklinikum Münster (UKM). In dieser Woche trat sie ihren Dienst an. Die 40-Jährige wechselt von der Universitätsklinik Bonn nach Münster. In Bonn war sie zuletzt Leitende Oberärztin und Stellvertreterin des Klinikdirektors. Mit Prof. Eter steht erstmals eine Frau an der Spitze der UKM-Augenklinik.

Zu den klinischen und wissenschaftlichen Schwerpunkten von Prof. Eter zählt u.a. das gesamte Spektrum der Netzhauterkrankungen, wie etwa die altersabhängige Makuladegeneration (AMD). Dabei handelt es sich um eine Sehstörung, die durch zunehmende Beeinträchtigung des zentralen, also scharfen Sehens gekennzeichnet ist. Die Häufigkeit nimmt mit steigendem Lebensalter zu. „In Deutschland sind derzeit ca. vier Millionen Menschen betroffen. Speziell durch die demographische Entwicklung ist hier in den kommenden 25 Jahren mit einer Verdreifachung der Anzahl zu rechnen. Auch daher steht die Suche nach neuen Therapieoptionen aktuell im Mittelpunkt der Augenheilkunde“, erklärt die gebürtige Heidelbergerin. Eine zentrale Rolle nehmen dabei neue medikamentöse Therapien ein, in Ergänzung zu den bestehenden chirurgischen Verfahren und Lasertherapien. Ein Forschungsprojekt von Prof. Eter zu dieser Erkrankung wird aktuell von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.

Nach ihrem Studium in Bonn, London und den USA begann die Augenspezialistin ihre klinische Laufbahn 1994 an der Universitäts-Augenklinik in Bonn. 2008 wurde Prof. Eter mit dem Forschungspreis der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft ausgezeichnet. In der aktuellen Ärzteliste des „Focus“ wird sie als Netzhautspezialistin geführt. Sie ist Redaktionsmitglied und Reviewerin bei mehreren Fachzeitschriften.

Zu ihren wissenschaftlichen Schwerpunkten zählt auch die Erforschung von Einsatzmöglichkeiten der Nanotechnologie am Augenhintergrund. „Gerade auf diesem Gebiet gibt es in Münster ein sehr starkes Forschungsumfeld, auf das ich mich sehr freue. Denn als universitäre Augenklinik können wir neueste Fortschritte auch direkt in unsere Patientenversorgung einbringen“, so Eter.

Prof. Dr. Norbert Roeder, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKM, erklärt: „Mit der Berufung von Prof. Eter können wir unseren sehr starken augenmedizinischen Schwerpunkt weiter ausbauen, sowohl in der Krankenversorgung und in der Forschung. Wir sind sehr glücklich, dass wir mit Prof. Eter einen Medizinerin und Wissenschaftlerin mit internationalem Renommee für Münster gewinnen konnten. Sie wird als Hochschullehrerin und Direktorin der Augenklinik an unserem Universitätsklinikum und in der Medizinischen Fakultät sicher zahlreiche neue Impulse setzen.“ Prof. Eter folgt auf Prof. Dr. Holger Busse, der im März mit Erreichen seines 65. Lebensjahres ausgeschieden ist. In der Zwischenzeit übernahm Dr. Ulrike Grenzebach die kommissarische Leitung der Klinik.

Mit dem Antritt von Prof. Eter beginnen sehr umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen im Klinikgebäude an der Domagkstraße. Der gesamte Ambulanz-Bereich wird neu gestaltet, auch die Kapazitäten für ambulante Operationen werden deutlich ausgebaut. Die Medizintechnik in den Untersuchungseinrichtungen und die Operationssälen wird auf den modernsten Stand gebracht, um die aktuellsten Möglichkeiten der Augenheilkunde für die Patientinnen und Patienten nutzbar zu machen. Zusätzlich wird auch der Komfort für die Patienten spürbar verbessert, Arbeitsabläufe und Wartezeiten werden deutlich verkürzt. Auch der Aufbau einer Spezialambulanz für Diabetiker und der Ausbau der Hornhautbank sind geplant.

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