17.09.10mfm/tb

Zusammenarbeit mit der Mongolei in der Infektionsforschung

Deutsch-Mongolische Kooperation: WWU-Forschungsprodekan Prof. Stephan Ludwig und Prof. Prof. Pagbajabyn Nymadawa unterzeichneten eine Vereinbarung über gemeinsame Forschungen (Foto: WWU/Grewer)

Die Mongolei ist eines der am dünnsten besiedelten Länder der Erde und steht nur selten im öffentlichen und wissenschaftlichen Fokus. Zu Unrecht, wie Prof. Dr. Stephan Ludwig, Direktor des Instituts für Molekulare Virologie der Universität Münster, meint: „Die Mongolei mit ihrer geographischen Lage zwischen China und Russland ist gerade für uns Grippe-Forscher hoch interessant“. Als Beispiel nennt er die Vogelflugrouten, die über das Land führen und zur Verbreitung der Erreger von Asien nach Europa beitragen. Auch sei es in der Mongolei vor einigen Jahren zu einer ungewöhnlichen Grippe-Epidemie bei Kamelen gekommen - an deren Untersuchung Ludwig dann beteiligt war.
Um die damit eingeleitete Zusammenarbeit weiter zu stärken, haben Ludwig, der auch Prorektor für Forschung der WWU ist, und der Präsident der Mongolischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften, Prof. Pagbajabyn Nymadawa, nun eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Sie hat den Austausch von Wissenschaftlern sowie gemeinsame Forschungsprojekte zum Ziel. Gelegenheit für die Unterzeichnung des Abkommens bot das „2. International Influenza-Meeting“: Nymadawa gehörte zu den Teilnehmern der Tagung, die rund 180 Experten in Münster zusammenführte.

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