28.09.10ukm/jb

Wenn Rheuma an die Nieren geht: UKM-Patiententag am 2. Oktober

UKM-Rheumatologen und -Nephrologen bieten umfassende Behandlung für Betroffene

Freuen sich auf den Austausch mit Patienten beim Informationstag am 2. Oktober: Die UKM-Experten Priv.-Doz. Dr. Peter Willeke, Prof. Dr. Heidemarie Becker, Prof. Dr. Annett Jacobi und Prof. Dr. Roland Schäfer

Freuen sich auf den Austausch mit Patienten beim Informationstag am 2. Oktober: Die UKM-Experten Priv.-Doz. Dr. Peter Willeke, Prof. Dr. Heidemarie Becker, Prof. Dr. Annett Jacobi und Prof. Dr. Roland Schäfer

Schmerzende Glieder und geschwollene Gelenke – daran denken die meisten Menschen beim Stichwort Rheuma. Damit ist jedoch nur ein Teil der Krankheit beschrieben, weiß Prof. Dr. Annett Jacobi: „Insgesamt werden mehr als 100 verschiedene Erkrankungen unter dem Begriff Rheuma zusammengefasst. Für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Rheuma der Überbegriff für Erkrankungen, die an den Bewegungsorganen auftreten und fast immer mit Schmerz und häufig mit Bewegungseinschränkungen verbunden sind“, sagt die  Leiterin der Sektion Rheumatologie an der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin D (Allg. Innere Medizin sowie Nieren- und Hochdruckkrankheiten und Rheumatologie) am Universitätsklinikum Münster (UKM).

Fachvorträge und gemeinsamer Austausch
Das kann den Betroffenen ganz schön an die Nieren gehen – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes: Systemischer Lupus erythematodes (SLE), Sklerodermie und Vaskulitis sind entzündlich-rheumatische Erkrankungen, bei denen die Entzündungen auch auf das Bindegewebe oder Gefäße sowie die inneren Organe wie die Nieren übergreifen. Für diese Patienten veranstaltet die Klinik für Innere Medizin D am Samstag (2. Oktober) ab neun Uhr im Hörsaal der Medizinischen Fakultät, Domagkstr. 3, 48149 Münster, einen Informationstag mit Fachvorträgen zum Krankheitsbild und Therapiemöglichkeiten sowie einer Diskussionsrunde zum gemeinsamen Austausch zwischen Patienten, Angehörigen, Interessierten und Medizinern. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Ende der Veranstaltung ist gegen 14 Uhr geplant.

Umfassende Betreuung für Rheumapatienten am UKM
„Wir können SLE, Sklerodermie und Vaskulitis heute gut medikamentös behandeln und die Lebensqualität der Patienten erheblich verbessern. Da häufig auch die Nieren betroffen sind, ist eine enge Abstimmung und Zusammenarbeit mit anderen Bereichen besonders wichtig. Am UKM haben wir dafür ideale Voraussetzungen“, betont Prof. Jacobi. Denn neben der Rheumatologie ist die Klinik für Innere Medizin D besonders auf Nierenerkrankungen spezialisiert. Für die Patienten bedeutet das kurze Wege und eine umfassende Betreuung.

Was Experten wie Prof. Annett Jacobi Sorgen bereitet, ist die Tatsache, dass rheumatische Erkrankungen in der Regel erst spät erkannt werden und die Betroffenen oft einen langen Leidensweg hinter sich haben, ehe die richtige Diagnose gestellt und damit eine passende Therapie begonnen wird. Die UKM-Rheumaambulanz ist daher Teil des „Kooperativen Rheumazentrum Münsterland e. V.“ - dieser Zusammenschluss von rheumatologischen Fachabteilungen und Fachärzten hat sich die bestmögliche Versorgung von Rheumapatienten zum Ziel gesetzt. Darauf zielt auch der UKM-Patiententag der Rheumaambulanz ab: „Wir wollen damit in erster Linie Betroffene und Angehörige über individuelle Therapiemöglichkeiten aufklären, gleichzeitig aber auch Aufmerksamkeit für die seltenen rheumatisch-entzündlichen Erkrankungen erzeugen“, erklärt die UKM-Expertin Prof. Jacobi.

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