Klinik für Kinder- und Jugendmedizin - Pädiatrische Hämatologie und Onkologie

Thrombozytopenien und Anämien

Thrombozytopenie


Blutplättchen werden für die Blutstillung benötigt, die selbst bei kleinsten Verletzungen für eine Abdichtung der betroffenen Gefäße erforderlich ist. Kinder mit einem Mangel an Blutplättchen, einer sogenannten Thrombozytopenie, fallen typischerweise durch kleinste Hautblutungen auf. Darüber hinaus kann es vermehrt zu blauen Flecken und Nasenbluten kommen.

Anämie


Als Anämie bezeichnet man einen Mangel an roten Blutkörperchen oder des roten Blutfarbstoffs, der für den Sauerstofftransport im Blut benötigt wird. Die Gewebe werden nicht genügend mit Sauerstoff versorgt. Das zeigt sich in Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen und Schwindel.

Ursachen, Diagnostik und Therapie


Die Ursachen einer Thrombozytopenie oder Anämie im Kindesalter sind vielfältig. Selten liegt eine angeborene oder erworbene Erkrankungen des blutbildenden Knochenmarks oder der reifen Blutplättchen und roten Blutkörperchen vor.  Ursache kann auch eine Störung des Abwehrsystems sein, die zu einer Autoimmunreaktion gegen die eigenen Blutzellen führt. Um behandlungsbedürftige Erkrankungen von vorübergehenden Störungen zu unterscheiden und gegebenenfalls eine optimale Therapie einzuleiten, bedürfen diese Blutbildveränderungen einer sorgfältigen Abklärung. Die Diagnostik und Therapie von Anämien und Thrombozytopenien erfolgt in unserer hämatologischen Sprechstunde.

Ansprechpartner: Dr. Martina Ahlmann, Dr. Birgit Fröhlich, Prof. Dr. Andreas Groll