07.10.11ukm/jb

10. Tag der Intensivpflege: UKM setzt auf Fortbildung in der Pflege

Über 300 Teilnehmer aus ganz Deutschland / „Müssen attraktive Rahmenbedingungen gegen den Fachkräftemangel schaffen“

Michael Rentmeister (Pflegedirektor UKM), Andreas Westerfellhaus (Präsident des Deutschen Pflegerates) und Lothar Ullrich (Leiter der Weiterbildungsstätte für Intensivpflege & Anästhesie und Pflege in der Onkologie) setzen sich für verbesserte Rahmenbedingen in Pflegeberufen ein.

Mehr als 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet nehmen heute (07.10.2011) und mor-gen am „10. Tag der Intensivpflege“ des Universitätsklinikums Münster (UKM) teil. In Vorträgen und Workshops steht die Intensivpflege pädi-atrischer und erwachsener Patienten im Vordergrund. Zum Auftakt der Veranstaltung diskutieren die Teilnehmer darüber hinaus auch die strukturellen Rahmenbedingungen der Intensivpflege in Deutschland. Unter dem Titel „Fachkräftemangel in der Pflege – was kommt da auf uns zu?“ skizzierte der Präsident des Deutschen Pflegerats, Andreas Westerfellhaus, die aktuellen und künftigen Herausforderungen der Pflegebranche. „Der Fachkräftemangel ist in der Pflege längst vorhan-den und mittlerweile auch in der öffentlichen Diskussion angekom-men. Wir müssen für das Berufsbild Pflege nun attraktive Rahmenbe-dingungen schaffen, um wieder mehr junge Menschen für den Beruf zu begeistern und ausgebildete Fachkräfte zu halten“, erklärt Andreas Westerfellhaus.

Dazu zählt nach Meinung der Experten auch die Möglichkeit einer strukturierten Fort- und Weiterbildung der Pflegenden. Denn um sich auf die stetig wandelnden Anforderungen an die Pflege einstellen zu können, sind Pflegende auf eine fundierte und praxisnahe Aus- und Weiterbildung angewiesen. „Als Universitätsklinikum benötigen wir natürlich hoch qualifizierte Kräfte. Daher setzen wir sehr auf die Wei-terbildung und Förderung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das UKM ist in NRW der größte Anbieter für Weiterbildungsmaßnah-men in der Pflege“, unterstreicht Michael Rentmeister, Pflegedirektor am UKM. Sowohl von UKM-Beschäftigen als auch von Mitarbeitern externer Einrichtungen würden diese Angebote in hohem Maße ange-nommen. „Auch die regelmäßig sehr hohen Teilnehmerzahlen beim Tag der Intensivpflege zeigen eindrucksvoll das Engagement und die Bereitschaft zur Weiterentwicklung der Pflegekräfte auch in schwieri-gen Zeiten“, beschreibt Lothar Ullrich, Organisator des Kongresses und Leiter der Weiterbildungsstätte für Intensivpflege & Anästhesie und Pflege in der Onkologie am UKM.

Wie vielfältig und hoch spezialisiert der Bereich der Intensivpflege ist, zeigt das Programm des Kongresses: So gehört die Reanimation und Beatmung von schwer kranken Patientinnen und Patienten genauso in das Aufgabenspektrum wie die Schmerztherapie oder die Begleitung und Entlastung von Angehörigen . In Vorträgen und Workshops kön-nen die Kongressteilnehmer praxisnah ihr Wissen auffrischen und ver-tiefen. Begleitet wird der Kongress von einer Industrieausstellung, die über Neuerungen in Medizin und Pharmazie informiert.

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