Auszüge aus der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung


Grundlage für die Ausbildung ist das Gesetz über technische Assistenten in der Medizin (MTA-Gesetz - MTAG) vom 2. Aug. 1993 in der Verbindung mit der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für technische Assistenten in der Medizin (MTA-APrV) vom 25.04.1994.
Die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für technische Assistenten in der Medizin schreibt u.a. vor:

I. Ausbildungsdauer
Die dreijährige Ausbildung ist unterteilt in

  • 2800 Stunden theoretischer und praktischer Unterricht
  • 1600 Stunden praktische Ausbildung
  • Krankenhauspraktikum im Rahmen der praktischen Ausbildung

II. Inhalte der Ausbildung:

Theoretischer und praktischer Unterricht für Medizinisch-technische Radiologieassistenten:

  • Berufs-, Gesetzes- und Staatskunde
  • Mathematik
  • Biologie und Ökologie
  • Hygiene
  • Physik
  • Statistik
  • EDV und Dokumentation
  • Chemie/Biochemie
  • Anatomie
  • Physiologie
  • Krankheitslehre
  • Psychologie
  • Fachenglisch
  • Immunologie
  • Bildverarbeitung in der Radiologie
  • Radiologische Diagnostik und andere bildgebende Verfahren
  • Strahlentherapie
  • Nuklearmedizin
  • Strahlenphysik, Dosimetrie und Strahlenschutz
  • Elektrodiagnostik

Praktische Ausbildung für Medizinisch-technische Radiologieassistenten:

  • Radiologische Diagnostik und andere bildgebende Verfahren
  • Strahlentherapie
  • Nuklearmedizin
  • Krankenhauspraktikum

III. Abschluß der Ausbildung

Voraussetzung zur Teilnahme an der staatlichen Prüfung ist die regelmäßige und erfolgreiche Teilnahme an allen Ausbildungsveranstaltungen. Die staatliche Prüfung ist unterteilt in:

  • schriftliche Prüfung
  • praktische Prüfung
  • mündliche Prüfung


bei Nichtbestehen der Prüfung gibt es die Möglichkeit die Prüfung nach einer durch die Prüfungbehörde festzulegenden Zeit (aber spätestens nach 1 Jahr) einmalig zu wiederholen.