Pressemeldungen Archiv 2012

23.02.12ukm/dre

Ältere Patienten profitieren von modernster Kathetertechnik

UKM-Kardiologie konnte 95-Jährige minimal-invasiv und schonend behandeln

Prof. Dr. Johannes Waltenberger (links) und Dr. Hans-Jörg Hippe (rechts) mit ihrer Patientin, der sie dank neuer Kathetertechnik schonend helfen konnten.

Prof. Dr. Johannes Waltenberger (links) und Dr. Hans-Jörg Hippe (rechts) mit ihrer Patientin, der sie dank neuer Kathetertechnik schonend helfen konnten.

Kleiner, leistungsstärker, sicherer: „Die Entwicklung der Kathetertechnik in den letzten Jahren ist enorm. Davon profitieren natürlich auch ältere Patienten“, erklärt Prof. Dr. Johannes Waltenberger, Direktor der Klinik für Kardiologie am UKM. Eindrucksvoll zeigte dies aktuell eine 95-jährige Patientin: Nur wenige Tage nach einem Kathetereingriff im UKM konnte sie das UKM bereits verlassen. Ihre wöchentliche Gymnastikstunde musste nur einmal ausfallen.

 

Bei der Frau aus Münster war der Bypass verstopft, an dem die komplette Blutversorgung des Herzens lag, nachdem andere Gefäße bereits verschlossen waren. Die Situation war ernst. „Dank neuester Kathetertechnik konnten wir das Verstopfen durch weitere Gerinnsel verhindern. Der Eingriff konnte minimal-invasiv in örtlicher Betäubung durchgeführt werden, auch das ist natürlich schonender als eine Vollnarkose“, ergänzt Dr. Hans-Jörg Hippe, Oberarzt der Klink. Jetzt sorgen zwei Stents („Gefäßstützen“) dafür, dass der lebenswichtige Bypass offen gehalten wird. Die Patientin war von einem anderen Krankenhaus extra in das UKM verlegt worden, damit hier im Katheterlabor der Eingriff mit der erforderlichen Technik durchgeführt werden konnte.

 

Die 95-Jährige Patientin ist kein Einzellfall: „Unser ältester Patient im vergangenen Jahr war 96 Jahre alt. Gerade in einer immer älteren werdenden Gesellschaft gewinnen minimal-invasive Kathetereingriffe an Bedeutung, da es sich hier um schonende und die Lebensqualität erhaltende Eingriffe handelt. Noch vor wenigen Jahren war die Technik nicht so weit. Hier hat sich viel getan. Davon profitieren natürlich alle Patienten mit verengten oder gar komplett verschlossenen Gefäßen außerordentlich“, blickt Prof. Dr. Waltenberger auf die aktuelle Entwicklung. Er und sein Team bieten rund um die Uhr das komplette Spektrum der modernsten Herzkathetertherapie am UKM an. Die 95-Jährige Patientin war allerdings trotzdem froh, dass sie das UKM wieder verlassen konnte: Ihre nächsten Gymnastikkurse wolle sie nämlich auf keinen Fall verpassen.

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