Pressemeldungen Archiv 2012

02.03.12ukm/dre

UKM-Transplantationsmediziner: Organspenderegelung ist „wichtiger Schritt in die richtige Richtung“

170 Organe in 2011 am UKM transplantiert

Prof. Dr. Hartmut Schmidt, Direktor der Klinik für Transplantationsmedizin am Universitätsklinikum Münster (UKM) begrüßt die Reform der Organspende als „Schritt in die richtige Richtung“: „Durch die neue Regelung wird jeder Erwachsene in Deutschland direkt mit der Frage der Organspende konfrontiert. Das ist ein Fortschritt. Da über 70 Prozent der Deutschen laut Umfragen der Organspende positiv gegenüberstehen, kann dieser Weg daher durchaus Erfolg bringen.“ Nun müsse allerdings die tatsächliche Entwicklung der Anzahl der Organspender in Deutschland in den kommenden Jahren beobachtet werden. Auch die Aufklärung und die öffentliche Debatte über das Thema Organspende müsse weiter intensiviert werden. Schmidt: „Gerade Initiativen wie „No pancic for organic“ leisten hier einen wichtigen Beitrag, um das Thema in die Bevökerung zu tragen.“

Am UKM wurden im vergangenen Jahr 170 Organe transplantiert, 2010 waren es 160. Am häufigsten wurden Nieren transplantiert, hier lag die Zahl im vergangenen Jahr bei 107. Besonders erfreulich hierbei war ein Rekord bei den Lebendspenden mit insgesamt 33 Nieren. Neue Lebern bekamen 37 Patienten, zudem wurden 14 Herzen, fünf Lungen, sowie zwei Dünndarme transplantiert. Bei fünf Patienten wurde zudem eine Bauchspeicheldrüse (Pankreas) transplantiert.  

Prof. Dr. Norbert Roeder, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKM, hofft nun, dass zukünftig die Anzahl der zur Verfügung stehenden Spenderorgane und damit der Transplantationen steigt: „Dadurch könnten wir mehr Menschen durch eine Transplantation helfen. Gerade die Wartezeit auf ein neues Organ ist mit vielen Ängsten, aber natürlich mit teilweise sehr langen und extrem intensiven Klinikaufenthalten verbunden. Ein Teil der Patienten verstirbt leider auf der Warteliste, weil nicht rechtzeitig ein Spenderorgan zur Verfügung steht. Unsere große Hoffnung ist, dass die neue Regelung hilft, das Bewusstsein für Organspende noch weiter zu verbessern und durch einen Anstieg der Organspenden mehr Menschen geholfen werden kann.“

 

 

Informationen zur Organspende:

 

 

www.nopanicfororganic.de

 

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