Pressemeldungen Archiv 2012

23.03.12ukm

Moderne Fertilitätsprotektion erfüllt Kinderwunsch nach Krebserkrankung

Fortbildungsveranstaltung des Centrums für Reproduktionsmedizin und Andrologie (CeRA) und der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe: 300 Experten diskutieren aktuelle Entwicklungen und Techniken

Diskutierten mit 300 Fachkollegen aktuelle Entwicklungen  der modernen Fertilitätsprotektion bei Frauen und Männern: Prof. Dr. Michael von Wolf (Universitätsklinik Bern), Prof. Dr. Stefan Schlatt, Prof. Dr. Sabine Kliesch und Dr. Andreas Schüring (alle UKM).

Diskutierten mit 300 Fachkollegen aktuelle Entwicklungen der modernen Fertilitätsprotektion bei Frauen und Männern: Prof. Dr. Michael von Wolf (Universitätsklinik Bern), Prof. Dr. Stefan Schlatt, Prof. Dr. Sabine Kliesch und Dr. Andreas Schüring (alle UKM).

Kinderwunsch nach überstandener Krebserkrankung – für viele Männer und Frauen kann dieser Wunsch heute dank moderner Fertilitätsprotektion Wirklichkeit werden. Ausgerichtet durch das Centrum für Reproduktionsmedizin und Andrologie (CeRA) und die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Universitätsklinikums Münster (UKM) diskutieren führende Experten der Fertilitätsprotektion heute (Freitag) und am morgigen Samstag aktuelle Entwicklungen und Verfahren, die den Betroffenen eine eigene Familienplanung ermöglichen: Während am Freitag 140 Teilnehmer beim bereits 8. Arbeitstreffen des Netzwerkes FertiPROTEKT Aspekte der weiblichen Fertilität (Fruchtbarkeit) auf der Agenda stehen, findet am Samstag das 1. Symposium  „Fertilitätsprotektion bei Knaben und Männern“ statt. Dank moderner Chemo- und Strahlentherapien überlebt heute ein hoher Prozentsatz der Patientinnen und Patienten eine Krebserkrankung. Bei einem Großteil der Betroffenen führt die Krebstherapie jedoch zu einer dauerhaften Schädigung der Zeugungsfähigkeit. „Die Fertilitätsprotektion des Mannes mit der Kryokonservie¬rung von Spermien aus Ejakulat oder Hodengewebe hat mitt¬lerweile insbesondere bei onkologisch kranken Patienten eine lange Tradition. Heutzutage sind unter den männlichen Patienten, die wir wegen Kinderwun¬sches behandeln, zunehmend mehr Männer, die eine Krebser¬krankung im Kindesalter durchlebt haben. Schätzungen gehen davon aus, dass einer von 250 Erwachsenen im reproduktions¬fähigen Alter Überlebender einer Kinderkrebserkrankung ist. Aus diesem Grunde denken wir, dass es an der Zeit ist, sich auch diesem Problem zu stellen“ erläutert Prof. Dr. Sabine Kliesch, Chefärztin der Klinischen Andrologie am UKM. Das große Interesse an der Veranstaltung gibt den Organisatoren Recht: Mit rund 160 Fachteilnehmern aus ganz Deutschland sind doppelt so viele Anmeldungen wie erhofft eingegangen. Insgesamt nehmen an beiden Veranstaltungen rund 300 Expertinnen und Experten teil.

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