Pressemeldungen Archiv 2012

08.06.12ukm/CCCM

Welthirntumortag am Universitätsklinikum Münster

Wissenschaft zum Anfassen zwischen Kokosnüssen und Orangen gab es am vergangenen Mittwoch beim Aktionstag „Faszination Gehirn“: Dr. Benjamin Brokinkel von der Neurochirurgie zeigte an einer Kokosnuss, wie bei einer OP durch den Schädelknochen gebohrt wird, bevor Besucherin Kathrin Kettmann (links) selber ausprobieren durfte, wie sich das anfühlt.

„Wie funktioniert das Gehirn?“ Und: „Wie schaffen es Neurochirurgen, einen Hirntumor zu entfernen, ohne das empfindliche Gehirn zu verletzen?“ Diese Fragen beantworteten Experten am Mittwoch, 6. Juni, während der Infoveranstaltung „Faszination Gehirn“. Nach dem großen Zuspruch im vergangenen Jahr lud das Hirntumorzentrum des Comprehensive Cancer Center Münster (CCCM) auch 2012 wieder anlässlich des Welthirntumortags alle Interessierten dazu ein, sich über das faszinierende Organ Gehirn zu informieren, über seinen Aufbau, seine Funktion und seine Erkrankungen. Spezialisten geben allgemeinverständlichen Einblick in die verschiedenen Aspekte des Gehirns, aber auch zum Thema Hirntumoren, deren Symptome und Behandlung.

Neben den Vorträgen gab es auch Wissenschaft zum Anfassen: Eine begehbare Nachbildung eines Gehirns sowie ein Modell im Neurochirurgischen Pavillon sorgen für mehr Anschaulichkeit. Hier können selber Operationssysteme zur Öffnung von Kokosnüssen erprobt, das Innenleben einer Paprika mit dem Operationsmikroskop erforscht oder das Innere einer Orange mit dem Ultraschall-Skalpell (CUSA) millimetergenau entfernt werden.

Jährlich erkranken mehr als 6000 Menschen an einem bösartigen, primären Hirntumor. Etwa die gleiche Anzahl von Menschen erkrankt an gutartigen Hirntumoren. Bei Kindern sind Hirntumoren die zweithäufigste Krebserkrankung.
„Deswegen ist es so wichtig, Hirntumoren genauer zu erforschen und die Behandlungsmöglichkeiten ständig weiterzuentwickeln“, betont Prof. Dr. Walter Stummer, Direktor der Klinik für Neurochirurgie. Jede kleine wissenschaftliche Innovation sei ein Erfolg im Kampf gegen diese Krankheit und könne helfen, Überlebenschancen und Lebensqualität der Patienten zu verbessern.


Eine Graue Schleife als Symbol soll an die Solidarität mit Hirntumorpatienten erinnern und wurde in Anlehnung an die Rote Schleife, das weltweite Zeichen der Solidarität mit HIV-Infizierten und Aids-Kranken, entwickelt. Wer die Graue Schleife trägt, zeigt damit seine Anteilnahme und Verbundenheit mit Menschen, die an einem Hirntumor erkrankt sind.

Weitere Informationen zum Programm und den Referenten finden Sie auch im Internet auf der Homepage des CCCM: www.cccm.ukmuenster.de

 

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