Pressemeldungen Archiv 2012

06.08.12ukm

Schwerkranke Menschen sind auf Transplantation als lebensrettende Maßnahme angewiesen

Stellungnahme des Universitätsklinikums Münster (UKM) zur Organtransplantation

Aktuell erfolgt eine breite Diskussion zur Organspende und der Organtransplantation in Deutschland. Nach den in der Presse publizierten Berichten kam es anscheinend zu einem systematischen Fehlverhalten einzelner Ärzte. Es sollte jetzt nicht der Fehler gemacht werden, hieran das gesamte Organtransplantationswesen in Deutschland in Frage zu stellen. Schwerkranke Menschen, bei denen die Organe versagen, sind auf die Transplantation als lebensrettende Maßnahme angewiesen. Wenn sich als Folge der aktuellen Diskussion über die Organspende immer weniger Menschen in Deutschland für eine Spende entscheiden, werden mehr schwerkranke Menschen, die auf ein Spenderorgan warten, versterben.

Organspende bedeutet, Leben zu retten! Wir bitten die Bevölkerung, sich durch die Diskussion nicht verunsichern zu lassen. „Bitte haben Sie Vertrauen in das deutsche Transplantationswesen. So wie das Transplantationswesen in Deutschland transparent und abgesichert ausgebaut ist, finden wir es nur in wenigen Ländern auf der Erde“, appelliert Prof. Dr. Norbert Roeder, der Ärztliche Direktor und Vorstandsvorsitzende des UKM.
(Siehe auch: Pressemitteilung des UKM zur Neuregelung der Organspende vom 31.7.2012)

Ärzteteam am UKM in Transplantationsentscheidung eingebunden

Am UKM sind immer mehrere Ärztinnen und Ärzte aus unterschiedlichen Fachrichtungen an der Entscheidung zur Transplantation und auch an der Entscheidung der Einstufung bezüglich der Dringlichkeit beteiligt. Ein unabhängiges Transplantationsbüro innerhalb des UKM dokumentiert die Daten und übermittelt sie an die Eurotransplant (ET) in Leiden. So wird es auch in vielen anderen Transplantationszentren gehandhabt. In Deutschland werden - ohne Ausnahme - alle Spenderorgane von ET vermittelt. Aufgrund der an ET übermittelten Daten erfolgt eine Zuordnung der Spenderorgane zu Empfängern. Nur Spenderorgane, die von ET auf diesem Wege nicht vermittelt werden können, werden als so genannte „Zentrumsangebote“ für alle Transplantationszentren angeboten.

Folgende Spezialisten arbeiten am UKM Hand in Hand

  • Professor Dr. Barbara Suwelack, Stellvertretende Transplantationsbeauftragte und Leitenden Oberärztin der Medizinischen Klinik für Allg. Innere Medizin sowie Nieren- und Hochdruckkrankheiten und Rheumatologie
  • Professor Dr. Nicole Eter, Direktorin der Augenklinik
  • Professor Dr. Sven Martens, Direktor der Klinik für Herzchirurgie
  • PD Dr. Karsten Wiebe, Leiter der Sektion Thoraxchirurgie
  • Professor Dr. Norbert Senninger, Direktor der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie
  • Professor Dr. Hartmut Schmidt, Direktor der Klinik für Transplantationsmedizin
  • Professor Dr. Hermann Pavenstädt, Direktor der Medizinischen Klinik für Allg. Innere Medizin sowie Nieren- und Hochdruckkrankheiten und Rheumatologie
  • Professor Dr. Johannes Waltenberger, Organisatorischer Leiter des Departments für Kardiologie und Angiologie
  • Professor Dr. Wolfgang E. Berdel, Medizinischer Direktor des Comprehensive Cancer Center Münster (CCCM)
  • Professor Dr. Hugo Van Aken, Direktor der Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie
  • Professor Dr. Heymut Omran, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin - Allgemeine Pädiatrie
  • Professor Dr. Martin Konrad, Leiter der Nephrologie Spezialambulanz der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
  • Professor Dr. Norbert Roeder, Ärztlicher Direktor des UKM

Transplantationszentrum Münster
Transplantationsbüro
Albert-Schweitzer-Campus 1
48149 Münster
Telefon: 0251 / 83 - 4 83 00, - 4 83 30
Fax: 0251 / 83 - 4 83 34
www.ukmuenster.de
tp.buero(at)­ukmuenster(dot)­de

Initiativen und Organisationen
www.nopanicfororganic.de
www.organpaten.de
www.organspende-info.de
http://www.transplantation-information.de

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