Pressemeldungen Archiv 2013

03.05.13ukm/dm/jb

Frische Luft in den UKM-Türmen – neue Fassade aus Glas, Aluminium und weißer Glasfaser

UKM-Türme bekommen eine neue Fassade: Natürliche Belüftung möglich / Büro aus Dülmen-Rorup gewinnt Architektenwettbewerb

Die UKM Türme bekommen eine moderne Fassade aus Glas, poliertem Aluminium und weißer Glasfaser. (Quelle: Kleihues + Kleihues)

Frische Luft in den Türmen: Der Siegerentwurf ermöglicht eine dringend notwendige energetische Sanierung und eine natürliche Belüftung der Türme. (Quelle: Kleihues + Kleihues)

Präsentierten den Siegerentwurf der Öffentlichkeit: Dr. Christoph Hoppenheit, Kaufmännischer Direktor des UKM, Stephan Triphaus, Geschäftsführer der UKM Infrastruktur Management GmbH, Mathias Richter, Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen, Norbert Hensel, Architekt Kleihues + Kleihues sowie Peter Brand, Architekt der ursprünglichen UKM-Türme und Matthias Fritzen, Architekt und Mitglied der Preisgerichts.

Wie sehen die UKM Türme in Zukunft aus? Das hoch karätig besetzte Preisgericht des europaweit ausgeschriebenen Architektenwettbewerbs zur Fassadensanierung der Türme entschied sich am 30. April einstimmig für einen Entwurf der Kleihues + Kleihues Gesellschaft von Architekten mbH aus Dülmen-Rorup/Berlin. Die UKM Türme bekommen eine moderne Fassade aus Glas, poliertem Aluminium und weißer Glasfaser. Mindestens genauso wichtig wie die Optik sind für Dr. Christoph Hoppenheit, Kaufmännischer Direktor des UKM (Universitätsklinikum Münster), die baulichen Vorteile: „Der Siegerentwurf ermöglicht uns eine dringend notwendige energetische Sanierung und eine natürliche Belüftung der Türme. So werden wir nachhaltig Energiekosten einsparen. Ich freue mich, dass wir die einzigartige optische Identität der Türme erhalten, dabei aber bisherige Schwachpunkte modernisieren können“, sagt Hoppenheit. So werden die Patientenzimmer in Zukunft direkten Kontakt zur Außenluft haben, so dass eine dauerhafte Frischluftzufuhr gewährleistet ist. Für ein vergrößertes Sichtfeld sorgen die neuen größeren Fenster. Die Türme und auch das Treppenhaus werden mit weißer Glasfaser verkleidet, um das Erscheinungsbild der Außenfassade künftig deutlich einheitlicher zu gestalten. Die neue Fassade kann auf den bestehenden Betonbrüstungen der jetzigen Fassade befestigt werden. „Durch den Rückbau der alten Fenster werden die Patientenzimmer größer, so dass sich auch die Aufenthaltsqualität verbessert“, beschreibt Dr. Christoph Hoppenheit einen weiteren Vorteil.

Die Fassadensanierung kann voraussichtlich ab Ende 2013 starten. Die voraussichtlichen Kosten liegen nach aktueller Schätzung des UKM bei 27 Millionen Euro. Das Bauvorhaben wird durch das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert. „Wir glauben, dass der vorliegende Siegerentwurf die einzigartige Architektur des UKM im besten Sinne weiterführt und ein optimales energetisches Konzept bietet“, betont Mathias Richter vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Längst sind die Türme für das UKM zu einem Wahrzeichen geworden. Für die Gewinner Jan Kleihues und Norbert Hensel stand bei der Arbeit an ihrem Entwurf fest: „ Wir möchten die Türme energetisch und gestalterisch im Sinne ihrer ursprünglichen Entwurfsidee an unsere Zeit anpassen. Wir wollen sie nicht überformen, sondern gestalterisch verfeinern“, erklärt Norbert Hensel vom Siegerbüro Kleihues + Kleihues. Auch für Oberbürgermeister Lewe gehören die 63 Meter hohen Türme seit 30 Jahren zur Skyline von Münster. „Die UKM-Türme prägen unsere Stadt mit ihrer besonderen Bauweise und geben Münster ein Gesicht, das sich ebenso deutlich und nachhaltig wie positiv und erfolgreich von anderen unterscheidet. Ich freue mich deshalb sehr, dass die Türme nach der Fassadensanierung unser Stadtbild mit einem neuen und modernen Erscheinungsbild bereichern. Denn die Mischung aus mutiger Architektur und dem Anknüpfen an Traditionen macht Münster so unverwechselbar“, unterstreicht Oberbürgermeister Markus Lewe die Außenwirkung des Bauwerks für die Stadt Münster.

Die Pläne des Siegerentwurfs werden ab dem 6. Mai (Montag) in den UKM Türmen, Ebene 03 Mitte, Albert-Schweitzer-Campus 1, 48149 Münster, ausgestellt. Dort sind auch die Entwürfe weiterer Teilnehmer des Wettbewerbs zu sehen. Insgesamt 16 Einreichungen aus dem gesamten Bundesgebiet wurden vom Preisgericht bewertet. Das Preisgericht setzte sich aus externen Architekten sowie Vertretern des UKM, des Landes NRW und der Stadt Münster zusammen.

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