Pressemeldungen Archiv 2013

12.06.13ukm

Klinikum Arnsberg und Universitätsklinikum Münster besiegeln Kooperation

Unterzeichneten jetzt den Kooperationsvertrag: Prof. Dr. med. Norbert Roeder (l.), Vorstandsvorsitzender und Ärztlicher Direktor des UKM, und Werner Kemper, Sprecher der Geschäftsführung, des Klinikums Arnsberg.

Die Klinikum Arnsberg GmbH und das Universitätsklinikum Münster werden in Zukunft verstärkt zusammenarbeiten. Ein entsprechender Kooperationsvertrag wurde jetzt von Prof. Dr. med. Norbert Roeder, Vorstandsvorsitzender und Ärztlicher Direktor, Universitätsklinikum Münster (UKM), sowie Werner Kemper, Sprecher der Geschäftsführung, Klinikum Arnsberg (KA) unterzeichnet.

Werner Kemper, Sprecher der Geschäftsführung, KA, erläutert: „Die Kooperation ist ein Gewinn für die Patienten in der Region. Wir freuen uns, dass wir durch die Zusammenarbeit mit dem UKM der Umsetzung der Strategie Klinikum Arnsberg 2015 nun ein gutes Stück näher gekommen sind. In der Grund- und Regelversorgung sowie den Schwerpunkten Herz-/Kreislauf- und Gefäßerkrankungen, Onkologie, Komplexerkrankungen des Alters, spezielle Chirurgie und Pädiatrie/Geburtshilfe haben wir bereits viel erreicht. Mit unserem Partner UKM können wir künftig auch Schwerstkranken sowie Patienten mit komplexen oder seltenen Erkrankungen helfen, die der Maximalversorgung bedürfen.“

Prof. Dr. med. Norbert Roeder, Vorstandsvorsitzender und Ärztlicher Direktor, UKM, ergänzt: „Wir sind vom medizinischen Leistungsspektrum des KA überzeugt und wissen, dass hier in Arnsberg ausgezeichnete Arbeit geleistet wird. Durch die Zusammenarbeit mit dem KA können wir unser Einzugsgebiet erweitern und den Patienten der Region spezialisierte Leistungen unseres Universitätsklinikums anbieten. Gleichzeitig ist sichergestellt, dass die Vor- und Weiterbehandlung wohnortnah nach vertraglich gesicherten Behandlungsleitlinien erfolgt. So entstehen Synergien von denen alle Seiten profitieren.“

Der Schwerpunkt der Zusammenarbeit soll insbesondere auf der Patientenbehandlung in folgenden Gebieten liegen:
• Onkologie einschließlich Strahlenonkologie
• Neurochirurgie
• Gynäkologie und Geburtshilfe
• Kardiologie und Angiologie
• Herzchirurgie (z.B. Bypass- und Herzklappenoperationen)
• Pädiatrie (Kinder- und Jugendmedizin)

Die Patienten aus der Region werden dabei im KA von den jeweiligen Spezialisten behandelt. Sollten diagnostische oder therapeutische Maßnahmen eines Maximalversorgers notwendig werden, sichern die Ärzte des KA in Zusammenarbeit mit den Kollegen aus Münster das weitere Vorgehen. Falls erforderlich, werden die Patienten vom UKM zur weiteren Diagnostik und Behandlung übernommen, und soweit medizinisch sinnvoll, nach Abschluss in Arnsberg weiterbetreut.

Zur Stärkung der Zusammenarbeit wollen das KA und das UKM künftig auch auf anderen Gebieten einen engen Austausch pflegen. Vereinbart ist:
• der Einsatz spezialisierter Ärzteteams
• die Ärztliche Weiterbildung
• Fortbildung des Pflegepersonals
• die wissenschaftliche Kooperation im Rahmen von klinischen Studien

Schon heute sind Vernetzungen und gute Kontakte zwischen dem KA und dem UKM Ausdruck der nun offiziell besiegelten Kooperation. Beispiele sind:
• Dr. Shahram Ramtin, Assistenzarzt im Department für Kardiologie und Angiologie am UKM, sammelt seit Anfang Mai 2013 in der Klinik für Kardiologie am KA praktische Erfahrung außerhalb des Universitätsklinikums. In Arnsberg übernimmt er, durch Beratung und Aufklärung von Patienten, dabei gleichzeitig eine Brückenfunktion für Betroffene, die einer speziellen Therapie in der Münsteraner Rhythmologie bedürfen.
• Dr. med. Michael Lichtenberg, Ltd. Oberarzt Angiologie der Klinik für Kardiologie am KA, ist im Rahmen von Studentenvorlesungen und praktischen Kursen in den Lehrbetrieb des UKM eingebunden.
• Wissenschaftliche Kooperation der Abteilung für Angiologie am UKM und der Sektion Angiologie der Klinik für Kardiologie am KA im Rahmen von zwei Studien zur Behandlung der Schaufensterkrankheit (PAVK) mit neuartigen Stentmaterialien.

Auf Grundlage des Kooperationsvertrag sollen diese Strukturen sukzessive weiter ausgebaut und gefestigt werden.

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