Pressemeldungen Archiv 2013

24.07.13ukm/mdr

Optimale Versorgung bei Brustschmerz und Herzinfarkt: UKM erneut zertifiziert

Chest-Pain-Unit steht 24 Stunden an 365 Tagen pro Jahr zur Verfügung / Exzellente räumliche und apparative Voraussetzungen

Erfüllen alle Anforderungen der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie: die Notaufnahme und Kardiologie des UKM, hier vertreten durch Prof. Dr. Johannes Waltenberger, Dr. Dieter Fischer und Prof. Dr. Hermann-Joseph Pavenstädt (v.l.n.r.).

Eine schnelle und sichere Diagnose bei Brustschmerz – das hat die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie erneut dem UKM (Universitätsklinikum Münster) bescheinigt. Die so genannte Chest-Pain-Unit (Brustschmerz-Einheit) des UKM wurde jetzt, drei Jahre nach der damals ersten Zertifizierung eines Krankenhauses im Münsterland, erneut erfolgreich geprüft. „Das spricht für die kontinuierlich hohe Qualität des sehr schnellen und optimalen Versorgungsablaufs von Patienten mit Brustschmerz in unserer Chest-Pain-Unit“, freut sich Prof. Dr. Hermann-Joseph Pavenstädt, Direktor der Klinik für Innere Medizin D und Leiter der Notfallaufnahme). „Wir leben am UKM eine sehr gute interdisziplinäre Zusammenarbeit der Notfallmediziner, Kardiologen und anderer Spezialabteilungen. Es ist äußerst wichtig, dass die Ursache des Brustschmerzes sehr schnell erfolgt, damit weiterreichende Schädigungen abgewendet werden können.“

Herz-Kreislauf-Erkrankungen stehen mit über 340.000 Todesfällen pro Jahr immer noch auf Platz 1 der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Wird ein Patient mit Brustschmerz in ein Krankenhaus eingeliefert, können sich dahinter schwere lebensbedrohliche Erkrankungen wie beispielsweise ein Herzinfarkt oder eine Lungenembolie verbergen. Am UKM steht den Betroffenen die Chest-Pain-Unit je 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr zur Verfügung mit dem Ziel, eine effektive Versorgung unter Ausnutzung stationärer und ambulanter Strukturen sicherzustellen. Unabdingbare Voraussetzung dafür ist ein Herzkatheterlabor und ein spezialisiertes Ärzteteam mit ständiger Verfügbarkeit zur Akutintervention.

Im ersten Halbjahr 2013 versorgten die UKM-Mediziner in der Chest-Pain-Unit rund 200 Patienten mit Herzinfarkt oder einer akuten Vorstufe zum Infarkt. Hinzu kommen weitere Patienten aus Zuweisungen des Rettungsdienstes oder anderen Krankenhäusern. „Im Schnitt behandeln wir nahezu täglich einen Patienten mit Infarkt und mehrere mit Brustschmerz“, sagt Prof. Dr. Johannes Waltenberger, Direktor der Klinik für Kardiologie des UKM. „Wir gewährleisten in der Chest-Pain-Unit rund um die Uhr eine optimale medizinische Versorgung der Patienten, die sich streng nach nationalen und internationalen Leitlinien richtet.“

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