Pressemeldungen Archiv 2013

10.09.13ukm / ks

Prof. Antoinette am Zehnhoff-Dinnesen zum Ehrenmitglied der Union der Europäischen Phoniater (UEP) ernannt

UKM Expertin initiiert Europäische Fortbildungsakademie für Phoniatrie

Bild 1: Prof. Antoinette am Zehnhoff-Dinnesen wurde zum Ehrenmitglied der Union der Europäischen Phoniater (UEP) ernannt. Überreicht wurde ihr die Urkunde von Vizepräsident Prof. Antonio Schindler.

Bild 2: Initiatorin und Gründungsvorsitzende der European Academy of Phoniatrics (EAP), Prof. Antoinette am Zehnhoff-Dinnesen, unterschreibt die Gründungscharter in den Räumlichkeiten der Uniklinik RWTH Aachen. (Hinten v.l.n.r.) Prof. Philippe Dejonckere, Leuven, Repräsentant des Collegium Medicorum Theatri; Prof. Gauthier Desuter, Brüssel, Schatzmeister der EAP ab dem 2. Jahr; Dr. Ahmed Geneid, Helsinki, erster Schatzmeister der EAP, für ein Jahr; Prof. Ute Pröschel, Datteln, Gründungsmitglied Dozentin Ekaterina Osipenko, Moskau, erste Generalsekretärin der EAP Prof. Christiane Neuschaefer-Rube, Aachen, erste EAP-Präsidentin.

Auf ihrer Generalversammlung Ende August in Turin hat die Union der Europäischen Phoniater (UEP) die Direktorin der Klinik für Phoniatrie und Pädaudiologie am UKM zum Ehrenmitglied ernannt.

Bereits im Mai 2011 wurde die Phoniatrie Expertin zur Präsidentin der UEP gewählt. Vor allem ihre Erfahrung als mehrjährige Präsidentin der Deut-schen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie konnte sie in ihre Tätigkeit im europäischen Raum einbringen.
„Dass ich bereits jetzt zum Ehrenmitglied ernannt worden bin, ist ungewöhnlich, da ich noch die Präsidentin bin und üblicherweise die Ehrenmitglieder deutlich älter sind. Ich bin aber sehr dankbar, dass ich die Gelegenheit habe, alle diese Aufgaben gleichzeitig zu erfüllen und sehr stolz auf diese Ehrung. Den anderen UEP Ehrenmitgliedern bringe ich große Ehrfurcht in Bezug auf deren wissenschaftliche und politische Leistungen entgegen. Das ist ein großer Ansporn für mich, denn es gibt noch viel zu tun. Als Haupt-Herausgeberin erstelle ich unter anderem derzeit das erste Europäische Lehrbuch in englischer Sprache, in dem das komplette Fach dargestellt wird. Da das Fach in den letzten Jahren nahezu explosiv an Inhalten zugenommen hat, haben wir schon über 100 Spezialisten als Autoren aus 22 Ländern.“

Die UEP ist auch heute eine Art Heimat für außereuropäische Kollegen, die zum Teil vor Ort Einzelkämpfer sind. Dabei hat sie die Funktion einer wissenschaftlichen Fachgesellschaft, will aber auch bei Problemen, z. B. Fragen der Finanzierung und Organisation, helfen. Ein nächstes Projekt der UEP wird die Einrichtung einer digitalen Bibliothek für Phoniatrie sein, in der alle bisherigen phoniatrischen Schriften, Bücher, Dissertationen und Habilitationen erfasst werden sollen.
„Sehr gerührt war ich über das Interesse der UEP Mitglieder, die mir bereits historische Texte der „Väter“ der Phoniatrie zum Einscannen zur Verfügung stellen wollen. Das sind wirklich große Schätze“ so Prof. Antoinette am Zehnhoff-Dinnesen. Für die Finanzierung dieser digitalen Bibliothek werden noch Sponsoren gesucht.

UKM Expertin initiiert Europäische Fortbildungsakade-mie für Phoniatrie

Auf Initiative von Prof. am Zehnhoff-Dinnesen hin, ging am Freitag, den 06.09.2013 die European Academy of Phoniatrics (EAP), als Tochtergesell-schaft der UEP in Aachen unter ihrer Leitung als Gründungsvorsitzende an den Start. Die UEP Mitglieder haben sich für Deutschland als Gründungsland ausgesprochen, Repräsentanten aus 11 Ländern nahmen an der Gründungsversammlung teil. Die Akademie wird europaweit Kurse veranstalten. Die angehenden Phoniater und die phoniatrischen Fachärzte können durch Teilnahme an diesen Kursen European Credit Points erwerben und europäische Zertifikate bekommen. Angestrebt wird ein europäisches Examen. „Davon versprechen wir uns eine deutliche Verbesserung der Weiter- und Fortbildungsqualität, insbesondere auch von Kollegen aus den Ländern, in denen sich eine eigene phoniatrische Schule noch nicht etablieren konnte“, so die große Hoffnung der Phoniatrie Expertin. „Ich bin auch deshalb so glücklich über meine Arbeit für die UEP, weil ich schon immer vom europäischen Gedanken fasziniert war.“

 

 

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