Pressemeldungen Archiv 2014

23.09.14ukm/jug

Bundesweiter Spitzenplatz für Unfallchirurgie des UKM

TraumaRegister 2013 veröffentlicht / Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie des UKM erreicht erstklassige Werte im Vergleich von 614 Kliniken

Direktor Prof. Dr. Michael Raschke im Schockraum der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie des UKM. © Udo Geisler

Eine herausragende Expertise in der Behandlung von Unfallopfern wird der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie des UKM (Universitätsklinikum Münster) im jährlich veröffentlichten TraumaRegister der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) bescheinigt: In keiner der 614 bundesweit teilnehmenden Kliniken war im Jahr 2013 die Überlebenschance für schwerverletzte Patienten, die nach einem Unfall im Schockraum erstversorgt und dann auf der Intensivstation weiterbehandelt wurden, größer als in Münster. „Die jetzt veröffentlichen Zahlen machen uns sehr stolz und zeigen, mit welchem Fachwissen und Geschick die Kolleginnen und Kollegen auch angesichts lebensbedrohlicher Zustände der Patienten agieren“, erklärt Klinikdirektor Prof. Dr. Michael Raschke, dessen Team im Schockraum eng mit weiteren Fachabteilungen wie der Anästhesie, Radiologie, Allgemein- und Neurochirurgie zusammenarbeitet. Je nach Art der Verletzung stoßen Mediziner anderer Disziplinen zu diesem Team hinzu, das rund um die Uhr einsatzbereit ist.

Statistisch ausgewertet werden die Daten in Bezug auf die Sterberate. Mit einer tatsächlichen Sterblichkeit bei Schwerverletzten von 1,9 Prozent unterschreitet das UKM die prognostizierte Sterblichkeit von 8,4 Prozent deutlich. Diese Prognose wird abgeleitet vom Schweregrad und der Summe der Verletzungen, die ein Patient bei seiner Aufnahme hat. Hinzu kommen Kriterien wie Alter, Blutwerte oder Art der Verletzung. Weil das UKM als Maximalversorger mit 534 Fällen im Jahr 2013 überdurchschnittlich viele Traumapatienten versorgt hat, ist die mathematische Differenz von 6,5 Prozent zwischen tatsächlicher und prognostizierter Letalität ein umso deutlicheres Qualitätsmerkmal für die medizinische Versorgung. Bereits in den Vorjahren hat das UKM stets unter der vorausgesagten Rate gelegen – jedoch nicht so deutlich wie im vergangenen Jahr.

Seit über 20 Jahren erfasst das TraumaRegister der DGU Daten von schwer verletzten Patienten. Mittlerweile gehört es zu den führenden medizinischen Registern weltweit, das insgesamt Daten von 160.000 Patienten umfasst. Das Register ist verpflichtend für die am TraumaNetzwerk der DGU teilnehmenden Kliniken als Instrument zur Qualitätssicherung.

<- Zurück zu: Archiv 2014
 
 
 
 
 
 
   
 

Presseverteiler

Wir nehmen Sie als Medienvertreter gerne in unseren Presseverteiler auf. Schicken Sie uns einfach eine Mail

Folgen Sie uns bei Twitter

Logo twitter

Alles rund um die Universitätsmedizin Münster finden Sie unter

 twitter.com/UK_Muenster.

Pressevideos

Kontakt

Dagmar Mangels
Leiterin Unternehmenskommunikation
T +49 251 83-55866
dagmar.mangels(at)­ukmuenster(dot)­de

Anja Wengenroth
Externe Kommunikation
T +49 251 83-55800
M +49 170 5420566  
anja.wengenroth(at)­ukmuenster(dot)­de

Marion Zahr
Externe Kommunikation
T +49 251 83-53444
M +49 151 15607459
marion.zahr(at)­ukmuenster(dot)­de

Dr. Thomas Bauer
Referent für Forschung und Lehre sowie Alumniarbeit
T +49 251 83-58937
thomas.bauer(at)­ukmuenster(dot)­de