Pressemeldungen Archiv 2015

26.01.15ukm/mdr

Mehr als eine halbe Million Patientenkontakte am UKM

Universitätsklinikum Münster und Medizinische Fakultät präsentierten beim Neujahrsempfang aktuelle Zahlen und Bauprojekte

Von links nach rechts: Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Wilhelm Schmitz, Gastreferent Prof. Dr. Metin Tolan, Prof. Dr. Norbert Roeder, Prof. Dr. Michael Raschke und Dr. Christoph Hoppenheit

„Sowohl bei den ambulanten als auch stationären Fällen verzeichnen wir Steigerungen von zwei bis drei Prozent“, sagte Prof. Dr. Norbert Roeder, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKM, heute vor rund 280 Gästen im Theater der Stadt Münster. „Das bestätigt unseren positiven Trend der vergangenen Jahre und das große Vertrauen der Patienten in die hervorragende Arbeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“ Die Zahl der ambulanten Fälle lag im Jahr 2014 laut aktueller Prognose bei rund 510.000 (2013: 496.331), die stationären Fälle stiegen auf mehr als 60.000 (2013: 58.646). Die Zahl der Beschäftigten innerhalb der Unternehmensgruppe kletterte dementsprechend von 8.749 auf 8.979.

Optimistisch schaut der Vorstand auch auf die Fassadensanierung der Türme. „Nach umfangreichen Beton- und Asbestsanierungsmaßnahmen werden im Laufe des Jahres erste Fassadenelemente am Westturm das zukünftige Erscheinungsbild der Türme sichtbar machen“, sagte Dr. Christoph Hoppenheit (Kaufmännischer Direktor UKM). Die Fertigstellung des ersten Turms erfolgt voraussichtlich Mitte 2016, anschließend wird mit der Fassadensanierung des Ostturms begonnen. Auch im Inneren der Türme tut sich etwas; ab September werden die in die Jahre gekommenen Aufzüge modernisiert.

Anbau Zentralklinikum: Neue Geburtsklinik soll 2017 eröffnen

Zwei weitere Bauprojekte werden noch im Sommer beginnen: Für den Anbau des Zentralklinikums wurde vor wenigen Tagen das Raumprogramm vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW genehmigt. „Dieser Neubau wird eine Geburtsklinik, die Ambulanzen der Kinderklinik und 40 Intensivpflegebetten umfassen“, erklärte Hoppenheit. Eine Inbetriebnahme ist für Herbst 2017 vorgesehen. Ebenfalls wird die Erweiterung der Notfallaufnahme am Zentralklinikum ab Juni in zwei Bauabschnitten realisiert.

Fahrt hat zudem wieder das Projekt eines neuen Klinikkomplexes, das auf dem Grundstück des jetzigen Parkdecks angesiedelt werden soll, aufgenommen, für das seit mehreren Jahren Verhandlungen mit der Landesregierung geführt werden. „Wir müssen investieren, um für die Patienten auch zukünftig attraktiv zu bleiben“, brachte Dr. Christoph Hoppenheit die Situation auf den Punkt, sonst sei der richtige Zeitpunkt für die Verbesserung der Unterbringungsqualität irgendwann „schlichtweg verpasst“. Nicht nur die stetig steigenden Patientenzahlen, auch die – zumindest im bundesweiten Vergleich – solide finanzielle Lage des UKM seien die besten Voraussetzungen, die das Klinikum schaffen kann, und Beleg zugleich, wieso sich eine Investition am Standort Münster lohnt.

Neuer Forschungsbau: Fakultät erhält „Multiscale Imaging Center“

Im Gespräch mit Moderatorin Martina Kreimann unterstrich der Dekan der Medizinischen Fakultät (MFM), Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Wilhelm Schmitz, die sehr guten Leistungen in Forschung und Lehre in Münster. Unter der Federführung eines Mitglieds der Fakultät wurde ein neuer interfakultärer Forschungsbau samt Geräteausstattung „Multiscale Imaging Center“ (MIC) für die Bildgebung eingeworben. „Darüber hinaus konnten wir mit 47 Millionen Euro unsere eingeworbenen Drittmittel um zwei Millionen Euro steigern“, so Schmitz, „und sind stolz, dass als Schnittstelle für das Exzellenzcluster Cells in Motion (CiM) der Universität Münster drei Professoren der Fakultät berufen wurden.“ Auch in der Lehre – die MFM war alleine bei den letzten Staatsexamina bundesweit fünf Mal unter den Top Fünf, davon zwei Mal sogar auf Platz 1 zu finden – ist trotz der Erfolge stetig Bewegung: So konnte im Jahr 2014 der dritte Bauabschnitt des Studienhospitals begonnen werden, der vollkommen neue und bundesweit einmalige Möglichkeiten des Kompetenz orientierten Lehrens und Prüfens erlauben wird. Gut angenommen wird laut Dekan auch das im Sommer eingerichtete Mediziner-Kolleg für Doktoranden, das die Betreuung promovierender Mediziner weiter verbessern soll.

Abgerundet wurde das zweistündige Programm durch den Festvortrag „So wird man Weltmeister! Die Physik des Fußballs“ von Prof. Dr. Metin Tolan (TU Dortmund/Fakultät Physik) und Amira Willighagen (Gewinnerin der Show „Holland’s Got Talent 2013“), die die Arien „O mio babbino caro“ und „Nessun Dorma“ präsentierte.

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