Internistische Intensivmedizin

Internistische Intensivmedizin im UKM

 

Die beiden medizinischen Intensivstationen des Zentrum für Innere Medizin stehen unter organisatorischer Leitung des Departments für Kardiologie und Angiologie und verfügen zusammen über 26 Intensivbetten. Über 1800 schwer- und lebensbedrohlich Erkrankte aller medizinischen Kliniken und der Herzchirurgie werden hier jährlich behandelt. Dazu wird ein breites Spektrum an diagnostischen und therapeutischen Methoden vorgehalten. Insgesamt bilden 19 Ärzte, 85 Gesundheitspflegekräfte und viele weitere Mitarbeiter ein Team, welches rund um die Uhr im Dreischichtsystem auf den Stationen anwesend ist. Sowohl für akute Notfälle als auch für die Verlegung Schwerstkranker aus anderen Krankenhäusern zur intensivmedizinischen Weiterbehandlung sind die Stationen jederzeit aufnahmebereit. Als Mitglied des ARDS-Netzwerks liegt ein besonderer Schwerpunkt in der Behandlung von Lungenversagen.

Alle Patienten werden lückenlos über ein zentrales Monitoringsystem überwacht. Jederzeit besteht die Möglichkeit, im Falle eines aufkommenden Problems sofort zu reagieren. Viele notwendige diagnostische Maßnahmen wie Bronchoskopien, Gastroskopien oder Ultraschalluntersuchungen können bettseitig durchgeführt werden, ohne daß ein Transport von der Station erforderlich ist. Die intensivtherapeutischen Maßnahmen reichen von der nichtinvasiven Maskenbeatmung bis hin zu Organersatzverfahren von Niere, Leber, Lunge oder Herz. Die diagnostischen und therapeutischen Entscheidungen werden in einem interdisziplinären Behandlerteam gemäß den aktuellen Leitlinienempfehlungen getroffen. Wöchentlich finden mikrobiologische Visiten (Antibiotic Stewardship) statt. Auf der Intensivstation 10A Ost besteht in allen Zimmern die Möglichkeit der luftdruckdichten Isolierung. Dies bietet die Möglichkeit, Patienten mit hochansteckenden Krankheiten sicher zu behandeln.

Ziel unseres gemeinsamen Handels ist die schnelle und effektive Therapie schwerster Erkrankungen. Ein multiprofessionelles Team bildet hierfür die Grundlage. Die ständige Verfügbarkeit modernster Diagnose- und Therapiemöglichkeiten bis hin zu Organersatzverfahren ist eine weitere Säule.

Der Patient steht für uns im Mittelpunkt. Oberste Priorität hat zunächst immer die Therapie der kritischen Erkrankung unter Wahrung der patientenindividuellen Einstellungen zum Leben.

Intensivmedizinisch können wir diesbezüglich viel leisten. Es muss jedoch dem Betroffenen zu Gute kommen und seinen Zielen und Wünschen entsprechen. Eine reine „Gerätemedizin“ ist nicht Teil unseres Verständnisses von (Intensiv)Medizin.

Trotz aller intensivtherapeutischer Maßnahmen sind jedoch manchmal die Erkrankung oder deren Folgen so ausgeprägt, daß ein Versterben nicht mehr abgewendet werden kann. Auch in dieser Phase fühlen wir uns zuständig und begleiten die Patienten und ihre Angehörigen weiter.

 
 
 
 
 
 
   
 

 

Intensivstation 10A Ost

Durchwahl: 0251 - 83 47550

Fax: 0251 - 83 46190

 

Intensivstation 10B Ost

Durchwahl: 0251 - 83 45546

Fax: 0251 - 83 45561

Symposium Intensivmedizin

Samstag 07.10.2017

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