Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie

Studentische Lehre

Ziel

Neben den Anforderungen der neuen Approbationsordnung für Ärzte (AoÄ) ist für uns das primäre Ziel, das Fach Anästhesiologie mit allen Aspekten so lebendig und hochwertig zu präsentieren, wie wir es täglich erleben.

Aus diesen Gründen haben wir unsere Lehre grundlegend umgestaltet. Unser Anliegen ist, eine hohe Qualität der Lehre zu erreichen und diese vor allem kontinuierlich zu sichern und zu verbessern. Daher nutzen wir ausgiebig die Möglichkeiten der Online Evaluation EVALuna und werten regelmässig Zusatzfragen zu unseren Veranstaltungen aus. Hier sind wir sehr auf Ihre Mithilfe angewiesen.

Rahmenbedingungen

Das Fach Anästhesiologie wurde mit der neuen AoÄ zu einem Hauptfach aufgewertet. Daraus resultiert, dass nicht nur -wie vor der Einführung der neuen AoÄ- die Teilnahme bestätigt, sondern die Inhalte abgeprüft werden müssen (benoteter Leistungsnachweis).

Dadurch wird das gewachsene Fach Anästhesiologie den historischen großen Fächern Innere Medizin und Chirurgie gleichgestellt. 

Die Notfallmedizin -ein Kernbereich der Anästhesiologie- zählt zu den neu geschaffenen Querschnittsbereichen und muss ebenfalls geprüft werden.

Bisher werden diese Leistungsnachweise von den Studierenden im Rahmen der Semesterabschlussklausuren erbracht. Wir arbeiten daran, einen Teil der Note z.B. durch Benotungen praktischer Prüfungen mitzubestimmen.

Gleichzeitig hat sich in den vergangenen Jahren ein Nachwuchsproblem in der deutschen Medizin entwickelt, das auch unser Fach betrifft. Dies ist ein weiterer Punkt, weshalb wir Ihnen unser Fach näher bringen wollen.

Unser Konzept

In unseren 3 Lehrveranstaltungen unterrichten wir pro Jahr ca. 780 Studierende. Uns ist bewusst, dass jeder einzelne "Lehrer" einen Multiplikator unseres Faches und unserer Klinik darstellt. Daher werden seit dem Sommersemester 2002 unsere Lehrveranstaltungen nur als ganztägige Blockkurse innerhalb einer Woche durchgeführt (Ausnahme Notfallmedizin I, halbtags). In dieser Woche ist es uns möglich, der Lehre die höchste Priorität einzuräumen, die einzelnen Mitarbeiter maximal zu motivieren und sehr zeit- und personalintensiv Lehre anzubieten.

Die Evaluationen der vergangenen Jahre haben uns gezeigt, dass es uns offenbar durch die Fokussierung auf einzelne Wochen gut gelingt, unseren eigenen Anforderungen und denen der studentischen Lehre gerecht zu werden.

Umsetzung

Unser Anliegen ist es, die Studierenden nicht nur in der Theorie zu unterrichten, sondern auch in der Praxis zu schulen. Aus unseren Erfahrungen und den Evaluationen wissen wir, dass die Studierenden vor allem auf dem Gebiet der Notfallmedizin mehr Praxis fordern. Durch eine Neuordnung unserer Lehrveranstaltungen im Studienplan in Kooperation mit dem Studiendekan und dem IfAS ergibt sich für uns die Möglichkeit, Sie mit aufeinander aufbauenden Lehrmodulen entsprechend Ihrer klinischen Vorbildung zu unterrichten und praktische Übungen durchzuführen:

  • Sie lernen uns und die Notfallmedizin am Anfang Ihrer klinischen Ausbildung im 1. klinischen Semester im Kurs Notfallmedizin I kennen. Wir bringen Ihnen in diesem Kurs die Notfallmedizin problemorientiert und praktisch entsprechend Ihrer klinischen Vorbildung näher.
  • Im 3. klinischen Semester nutzen wir die Möglichkeit, Ihnen unser Fach im Curriculum Anästhesiologie, Intensivtherapie und Schmerztherapie lebhaft näherzubringen und die praktischen Inhalte aus dem Kurs Notfallmedizin I im Megacodetraining zu festigen und zu erweitern. Zusätzlich kommt ein Anästhesiesimulator zum Einsatz.
  • Im Kurs Notfallmedizin II ist es unter anderem unser Ziel, Sie für das praktische Jahr gut gerüstet und beruhigt in den Klinikalltag zu entlassen. Dieser Kurs - in dem auch andere Disziplinen die Möglichkeit haben, sich inhaltlich und praktisch einzubringen - baut inhaltlich auf dem Kurs Notfallmedizin I und dem Curriculum Anästhesiologie, Intensivtherapie und Schmerztherapie auf.

Sowohl Format als auch Inhalte unserer Lehrveranstaltungen unterliegen derzeit noch vielen Veränderungen.

Für Wünsche und Anregungen aus den Reihen der Studierenden haben wir jederzeit ein offenes Ohr.

Ansprechpartner:

Priv.-Doz. Dr. med. Manuel Wenk

 
 
 
 
 
 
   
 

Kontakt

Prof. Alexander Zarbock, UKM-Anästhesiologie

Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie

Univ.-Prof. Dr. med.
Alexander Zarbock

Direktor der Klinik

Albert-Schweitzer-Campus 1
Gebäude A1
48149 Münster

T: +49 251 / 83-4 72 52
F: +49 251 / 83-4 86 67

zarbock(at)uni-muenster(dot)de
anaesthesiologie(at)ukmuenster(dot)de

Anfahrt über
Albert-Schweitzer-Str. 33
48149 Münster

Informationen zur Anfahrt

Anfahrt mit Google Maps

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