Poliklinik für Kieferorthopädie

Forschung

Als universitäre Einrichtung hat der Bereich der Forschung für die Poliklinik für Kieferorthopädie einen besonderen Stellenwert. Unten stehend finden Sie die aktuellen Forschungsthemen der Poliklinik für Kieferorthopädie.

Publikationen in der Übersicht
Die Entwicklung des Gaumens bei Kindern mit Down-Syndrom im Vergleich zu einer gesunden Vergleichsgruppe.

Bisherige Untersuchungen zur Gaumenentwicklung bei Kindern mit Down-Syndrom sind zweidimensional und haben für das dreidimensionale Wachstum nur einen geringen Aussagewert. Die gängige Meinung, dass Kinder mit Down-Syndrom a priori einen fehlgeformten Gaumen haben, wurde anhand einer dreidimensionalen Messung widerlegt. Gaumenverformungen werden erst ab dem 6-9 Monat sekundär erworben. Eine frühe mundmotorische Therapie ist daher sinnvoll. Den Volltext der publizierten Studie finden Sie hier.

Ansprechpartner: ZA Daniel Klingel, Prof. Dr. T. Stamm


Der Effekt von eLearning auf die Qualität kieferorthopädischer Apparaturen im Studentenkurs.

Die Studie beabsichtigt den Einsatz von eLearning Ressourcen auf die Qualität der Lehre hin zu überprüfen. Gemessen wurde dies anhand der Qualität der im Studentenkurs hergestellten herausnehmbaren Geräte. Die Studie soll zeigen, welcher Einsatz an eLearning für die Kieferorthopädie sinnvoll ist. Den Volltext der publizierten Studie finden Sie PDF hier (587 KB).

Ansprechpartner: Dr. Stefanie Schorn-Borgmann, Prof. Dr. T. Stamm

Korrelationen zwischen kieferorthopädischer Therapie und oraler Mundgesundheit am Beispiel von Parodontopathien im späteren Lebensalter.

Ziel der Studie ist es, den prophylaktischen Charakter einer frühkindlichen kieferorthopädischen Therapie im Hinblick einer möglichen Parodontalerkrankung zu untersuchen.

Ansprechpartner: David Burgos y Luque, Prof. Dr. T. Stamm


Die Genauigkeit von intraoralen Scannern im Vergleich zum herkömmlichen Abdruck in der Kieferorthopädie.

Ist der herkömmliche Abdruck, wie man ihn bei mancher Zahnbehandlung kennt bereits ein Auslaufmodell? Ist die moderne Medizintechnik bereits in der Lage den Mundinnenraum präzise zu scannen? Ziel der Studie ist es, die Qualität von intraoralen Scannern zur Herstellung kieferorthopädischer virtueller Modelle zu untersuchen.

Ansprechpartner: Konrad Liczmanski, Prof. Dr. T. Stamm


Mobiles, App-basiertes Lernen in der Kieferorthopädie.

Mobile Geräte werden zunehmend in der Klinik und in der medizinischen Ausbildung verwendet. Dies betrifft nicht nur die Hardware, sondern auch die medizinischen Apps nehmen in Anzahl und Qualität zu. Ziel dieser Studie ist es, zu testen, ob sich über ein für die Kieferorthopädie programmiertes Quiz-Game die Lern-Motivation steigern lässt.

Ansprechpartner: Jonas Buchholz, Prof. Dr. T. Stamm


Kieferorthopädische Therapie von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung(en).

Bei Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen stellt sich die Frage, ob die kieferorthopädische Therapie mit erhöhtem Aufwand, längerer Behandlungszeit und höheren Kosten verbunden ist. Den Volltext der publizierten Studie finden Sie hier.

Ansprechpartner: Dr. Moritz Blanck-Lubarsch, Prof. Dr. T. Stamm


Zum Einfluss orthodontischer Massnahmen auf die mechanische Plaqueentfernung im Seitenzahnbereich.

In der Studie wird untersucht, ob die Auflösung eines Engstandes im Seitenzahnbereich die mechanische Plaqueentfernung erleichtert. 

Ansprechpartner: ZA Tim Noeke, Dr. Thomas Ziebura


In vivo Quantifizierung der Milchausführungsgänge der laktierenden Brust: Einflussfaktoren und Folgen für das Stillverhalten.

Darstellungen der Milchausführungsgänge wurden bisher nur am Sektionsmaterial durchgeführt, wobei der physiologische Zustand der Laktation unberücksichtigt blieb. Um den natürlichen Stillvorgang und die Abhängikeit von anderen Faktoren der Mutter oder des Säuglings zu verstehen sind in vivo Messungen bei stillenden Müttern notwendig. Den Volltext der publizierten Studie finden Sie hier.

Ansprechpartner: Dr. Julia Jütte, Prof. Dr. T. Stamm


Flaschenernährung von Säuglingen: Eine randomisierte und kontrollierte Studie zum Saugverhalten bei Verwendung von Ernährungssaugern mit und ohne Antikoliksystem.

Die Studie beabsichtigt, anhand von unterschiedlichen Saugertypen die Saug- und Schluckmuster des Kindes während einer Flaschenfütterung zu untersuchen. Besonderes Augenmerk soll dabei auf mögliche Unterschiede zwischen den Saugertypen bezüglich deren Einfluss auf das Trinkverhalten und eine mögliche Beeinflussung bei der  Entstehung von Säuglingskoliken gelegt werden.

Ansprechpartner: ZÄ Marina Kreitschmann, Prof. Dr. T. Stamm


Einsatz mobiler, klinischer Systeme in der kieferorthopädischen Lehre auf Basis des iPads.

Primäres Ziel der Einführung der iPads in die kieferorthopädische Lehre ist es, die Studierenden enger in die Behandlungsfälle einzubinden. Durch Tablet-PCs sind die Studierenden zeitgleich zur Behandlung in der Lage, die Lehr-Informationen zum Patienten und zur Therapiedokumentation zu recherchieren ohne den Behandlungsablauf, den Umgang mit den Patienten und deren Eltern und administrative Tätigkeiten zu beeinträchtigen. Pressemitteilung.

Ansprechpartner: ZÄ Irina Triller, Prof. Dr. T. Stamm


En-face Photogrammetrie mit Methoden der geometrischen Morphometrie - Eine vergleichende Analyse der Gesichtsmorphologie frühgeborener und termingerecht geborener Kinder.

International kommen durchschnittlich mehr als 10% der Kinder zu früh, also vor der vollendeten 37. Schwangerschaftswoche zur Welt. Diese Tendenz ist steigend und es ist davon auszugehen, dass Frühgeborene einen entscheidenden Anteil an kieferorthopädischen Patienten ausmachen werden. Insofern ist es von großem Interesse, inwieweit sich die Gesichtsmorphologien frühgeborener und termingerecht geborener Kinder unterscheiden, oder ob vollständig unterschiedliche exogene Bedingungen für die Entwicklung einer Dysgnathie im späteren Kindesalter existieren.

Ansprechpartner: Dr. Felix Reekers, Prof. Dr. T. Stamm

 
 
 
 
 
 
   
 

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