Das Klinische Ethik-Komitee (KEK)

Herzlich willkommen auf den Internetseiten des klinischen Ethik-Komitees des Uniklinikums Münster. Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen die Arbeit und die Mitglieder des Ethik-Komitees am UK Münster vorstellen und Sie über das Beratungs- und Veranstaltungsangebot informieren.

Das klinische Ethik-Komitee am Universitätsklinikum Münster hat folgende Aufgaben: Die klinische Ethikberatung unterstützt alle Kliniken und Abteilungen des Uniklinikums bei ethischen Fragen im klinischen Alltag. Fragen rund um den Willen des einwilligungsunfähigen Patienten, der Umgang mit Patientenverfügungen, die Begrenzung von Therapiemaßnahmen, sowie viele andere Situationen können dazu führen, dass die unterschiedlichen Wertvorstellungen der an einer Behandlung Beteiligten offenbar werden. Das Ziel klinischer Ethikberatung ist es, solche ethischen Konflikte zu analysieren, eine Diskussion der ethischen Aspekte zu fördern und Handlungsoptionen zu erwägen. Ganz konkret können am UKM dazu speziell geschulte Ethik-Moderatoren über eine Beratungsanfrage hinzugezogen werden. Wir wenden uns mit unserem Beratungsangebot an jeden, der an der Behandlung oder Betreuung eines Patienten beteiligt ist; insbesondere Angehörige, Bevollmächtigte, Betreuer, Ärztinnen und Ärzte, Pflegende und natürlich auch Patientinnen und Patienten selbst. Die Entwicklung von Leitlinien ist sinnvoll bei häufig wiederkehrenden ethischen Fragen. Zur Erweiterung der Kenntnisse im Bereich klinischer Ethik und als Beitrag zur Kommunikationskultur im Uniklinikum Münster bietet das KEK verschiedene Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen an.
Wir freuen uns wenn wir Ihr Interesse geweckt haben und Sie mit uns in Kontakt treten möchten. 
Klinisches Ethik-Komitee des Universitätsklinikums Münster
Vorsitzender Dr. Jörg Oberfeld, MAE
Geschäftsführung  Norbert Jömann
Von-Esmarch-Str. 62
48129 Münster
T +49 (0)251 / 83 - 4 90 49
F  +49 (0)251 / 83 - 4 90 50        
E klinische-ethik(at)­ukmuenster(dot)­de

 
 
 
 
 
 
    
 

Die nächsten Termine

Fallbesprechungsseminar:
"Ich weiß nicht, was soll es bedeuten?" - Schwierigkeiten mit der Interpretation von Patientenverfügungen

25. Juni 2014, 17.00 - 18.30 Uhr
Großer Seminarraum der Feuerwehr
Fall-Seminar
"Ich weiß nicht, was soll es bedeuten?" - Schwierigkeiten mit der Interpretation von Patientenverfügungen
Norbert Jömann, Münster

Patientenverfügungen stellen wichtige Informationen für Therapieentscheidungen bei Nicht-Einwilligungsfähigen Patienten bereit. Doch immer wieder hört man die Kritik, es sei oftmals schwierig, diese richtig zu interpretieren. Diesem Phänomen soll in der Veranstaltung in einem kleinen Experiment - bei dem Untergruppen ein Fallbeispiel nebst Patientenverfügung diskutieren und ihre Ergebnisse bekannt geben - nachgegangen werden. Wie unterschiedlich werden die verschiedenen Urteile der Gruppen sein? Lassen sich aus den Erfahrungen in der Gruppe Tipps für den Umgang mit Patientenverfügungen ableiten?

Die Veranstaltung richtet sich an alle Beschäftigten des UKM sowie die interessierte Öffentlichkeit. Eine Anmeldung ist nicht nötig, seien Sie herzlich willkommen.

Die Fortbildungsmaßnahme ist im Rahmen der Zertifizierung der ärztlichen Fortbildung bei der Ärztekammer Westfalen-Lippe mit 3 Punkten (Kategorie: C) beantragt.
Die Fortbildungsmaßnahme ist für Pflegende bei der freiwilligen Registrierung beruflich Pflegender mit 2 Punkten beantragt.

Bitte beachten Sie

Fragen, die Forschungsvorhaben betreffen, richten Sie bitte an die Ethikkommission der Ärztekammer Westfalen-Lippe.