Organvermittlung

In Deutschland warten derzeit etwa 12.000 schwer kranke Menschen auf ein Spenderorgan, nur etwa ein Drittel kann aber der Erfahrung nach mit einem passenden Organ versorgt werden. Um den steigenden Bedarf an Transplantaten zu decken, müsste die Zahl der Organspenden deutlich erhöht werden.

Dringlichkeitsstufen und Scores

Wartelistenführung

Wartezeit bei Kindern

Allokationsverfahren für die Lebertransplantation

 
 
 
 
 
 
   
 

Eurotransplant

Die Transplantationszentren geben die erforderlichen Patientendaten weiter an die Vermittlungsstelle Eurotransplant (ET) in Leyden, Niederlande. Dort werden für jedes Organ gemeinsame Wartelisten der ET-Mitgliedsländer Niederlande, Belgien, Luxemburg, Österreich, Slowenien, Kroatien und Deutschland geführt. Die länderübergreifende Kooperation ermöglicht es, in dringenden Fällen möglichst rasch ein lebensrettendes Organ zu finden. Außerdem werden mehr immunologisch „passende“ Organe (Nieren) vermittelt und damit die Erfolgsaussicht erhöht. Die Vermittlung an deutsche Patienten erfolgt nach den Richtlinien der Bundesärztekammer.


Weitere Informationen finden Sie unter www.eurotransplant.nl

Bundesärztekammer

In den Richtlinien der Bundesärztekammer sind für jedes Organ Gründe für die Ablehnung der Aufnahme auf die Warteliste aufgelistet. Wenn gleichzeitig die Indikation zur Durchführung einer zweiten Transplantation vorliegt, gelten die genannten Kontraindikationen nur eingeschränkt. Weitere Informationen finden Sie hier.

Richtlinien zur Organtransplantation

Die Richtlinien zur Organtransplantation gemäß §16 des Transplantationsgesetzes sind im Deutschen Ärzteblatt Heft 12 März 2011 nachzulesen.