Gerhard-Domagk-Institut für Pathologie
Das sind wir
Das Gerhard-Domagk-Institut für Pathologie ist im Universitätsklinikum Münster in die Krankenversorgung mit vielfältigen diagnostischen Aufgaben sowie im Rahmen der Medizinischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität in Lehre und Forschung eingebunden.
Als zentrales diagnostisches Fach ist die Pathologie mit der diagnostischen Beurteilung von histologischen und zytologischen Präparaten betraut. Es werden ca. 40.000 Fälle von bioptisch oder operativ gewonnenen Gewebsproben untersucht. Hierzu werden verschiedene diagnostische Untersuchungstechniken und Färbemethoden (Immunhistochemie und Molekularpathologie) eingesetzt.
Die Pathologie stellt ein wichtiges Querschnittsfach in der klinischen Diagnostik sowie in der weiteren Therapieplanung dar. Daher nehmen die Pathologen an zahlreichen klinisch-pathologischen Konferenzen teil, welche regelmäßig, sowohl am Universitätsklinikum Münster (UKM) stattfinden, als auch mit anderen klinischen Einsendern und Lehrkrankenhäusern der Universitätsklinikum Münster durchgeführt werden.
Ein weiterer Tätigkeitsbereich ist die Durchführung klinischer Obduktionen sowie die Erstellung von Gutachten.
Aufgrund der Schwerpunkte am Institut erfolgt eine referenzpathologische Tätigkeit im folgenden Bereich:
- Knochentumore (Osteosarkom- und Ewingsarkom-Studie)
Das Gerhard-Domagk-Institut für Pathologie ist akkreditiert nach DIN EN ISO/IEC 17020 (DAP-IS 4098.0).
Im Rahmen der studentischen Lehre leistet die Pathologie einen wichtigen Beitrag in der universitären Ausbildung sowohl im Fach Humanmedizin als auch im Fach Zahnmedizin. Neben zahlreichen Vorlesungen zu allgemein pathologischen Themen und spezieller Pathologie, finden regelmäßige Kurse und Seminare im Rahmen der modularen Lehre der Studenten statt. Des Weiteren werden Prüfungen sowohl im Rahmen von Klausuren als auch Staatsexamensprüfungen von Dozenten des Institutes abgehalten.
Das Gerhard-Domagk-Institut für Pathologie ist eingebunden in verschiedene wissenschaftliche Kooperationen und Forschungsprojekte. Die wissenschaftlichen Arbeiten werden durch unterschiedliche Drittmittelgeber unterstützt (EU-Projekte, DFG, Deutsche Krebshilfe). Als wissenschaftliche Schwerpunkte sind die Mammapathologie, die Knochen- und Weichgewebstumorforschung sowie die Lymphomforschung zu nennen.
Albert-Schweitzer-Campus 1, Gebäude D17
Anfahrtsadresse: Domagkstraße 17
48149 Münster