Centrum für Reproduktionsmedizin und Andrologie, Abteilung Andrologie

Forschung

Neben der medizinischen Betreuung von Patienten führen wir in unserem Centrum patientenorientierte klinische Studien durch. Diese Studien stellen ein Bindeglied zwischen Forschung und Praxis dar, von der auch die Patienten profitieren: Die Ergebnisse unserer Forschungen ermöglichen uns, die Krankenversorgung in Zukunft noch besser zu gestalten. Insbesondere durch die enge Zusammenarbeit mit dem Institut ür Reproduktions- und Regenerationsbiologie unter Leitung von Prof. Dr. rer. nat. S. Schlatt haben wir die Möglichkeit, klinische Fragen in die Grundlagenforschung zu transportieren und Ergebnisse aus der Grundlagenforschung für die klinische Praxis zu nutzen.
Die klinischen Studien werden unter ärztlicher Aufsicht an jeweils geeigneten Probanden oder Patienten im Sinne der "guten klinischen Praxis" (good clinical practice) durchgeführt.
In langjähriger Erfahrung arbeiten Mediziner und Naturwissenschaftler gemeinsam für bessere Diagnose- und Therapiemöglichkeiten. 

Einen Überblick über unsere aktuellen Forschungsprojekte erhalten Sie hier:

Männliche Kontrazeption

Bereits seit 1978 forschen wir klinisch an einer geeigneten Verhütungsmethode für den Mann. Spezielle Ansprechpartner im CeRA zur Kontrazeption: Prof. Dr. S. Kliesch, Prof. Dr. M. Zitzmann
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Altern beim Mann

In Bezug auf den Mann wird im Zusammenhang mit dem Alterungsprozess gern der Begriff „Wechseljahre des Mannes“ benutzt: Er spielt auf die Wechseljahre der Frau an und suggeriert, dass die Produktion der Geschlechtshormone, besonders Testosteron, beim Mann ähnlich wie bei der Frau rasch und unwiderruflich zu einen bestimmten Lebenszeitpunkt aufhört. Eine rasche Abnahme der Testosteronproduktion kann jedoch bei gesunden alternden Männern nicht beobachtet werden. Die Verarmung an Sexualhormonen mit zunehmendem Alter ist beim Mann vielmehr ein langsamer, sehr unterschiedlich ablaufender Prozess.
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Hormontherapie

Für Männer, bei denen ein eindeutiger Testosteronmangel nachgewiesen wurde und die unter den typischen Symptomen eines Testosteronmangels leiden, kann eine adäquate hormonelle Substitutionsbehandlung zu einer deutlichen Verbesserung der Lebensqualität führen.
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Weitere Forschungsschwerpunkte

  • Spätfolgen der Hodentumorerkrankung und -therapie
  • Optimierung der Hodenfunktion bei Patienten mit IHH, Kallmann-Syndrom und Hypophysenfunktionsstörungen
  • Hormonmangelerkrankungen und ihr Einfluss auf die Psyche
  • Erhalt der Feritlität bei onkologischen Patienten
  • Früherkennung des Hodentumors
  • Klinefelter-Syndrom
 
 
 
 
 
 
   
 

Proband werden

Für unsere Forschungsprojekte sind wir auf freiwillige Probanden angewiesen, die je nach Projekt von drei Tagen bis zu einem Jahr an einer Studie teilnehmen können. Falls Sie ganz unverbindlich Interesse haben, eventuell an einer Studie teilzunehmen - z.B. für die "Pille für den Mann" - können Sie sich als potentieller Proband registrieren lassen.   

Ja, ich möchte mich als potentieller Proband registrieren lassen

Wir suchen allerdings ausschliesslich Männer, und Sie sollten aus dem Großraum Münster kommen.

Bitte geben Sie Ihren Nachnamen, Ihr Geburtsjahr und eine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse an, unter der wir Sie im Bedarfsfall erreichen können. Bei einer Studie, in der uns Ihr Profil passend erscheint, werden wir Sie benachrichtigen und uns erkundigen, ob Sie noch Interesse haben, welche Art von Studie wir für Sie im Sinn haben etc.