Viele tausend Hände

An der Behandlung und Betreuung der Patientinnen und Patienten sind im Universitätsklinikum Münster außer Ärztinnen und Ärzten sowie Angehörigen anderer Gesundheits- und Medizinisch-Technischer Berufe noch viele weitere Berufsgruppen in Handwerk und Verwaltung sowie zahlreiche ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beteiligt. Die engagierte Arbeit vieler tausend Hände macht es möglich, dass das Klinikum nicht nur reibungslos funktioniert, sondern auch ein Ort intensiver menschlicher Begegnung ist.

Seelsorge

An der Seite der Kranken sein, aber auch die Angehörigen begleiten, zuhören, trösten, Anteil nehmen – darin sehen die Pfarrerinnen und Pfarrer von der Klinikenseelsorge ihre Aufgabe. Dabei spielt es keine Rolle, welcher Konfession der Patient angehört.

Sozialdienst

Aufgabe des Sozialdienstes ist es, die Patienten im Hinblick auf persönliche und berufliche Probleme, die auf Grund ihrer Erkrankung entstanden sind, adäquat zu beraten und zu begleiten. Mehr Infos dazu hier

Kultur im Krankenhaus

Nicht mehr wegzudenken aus dem Klinikalltag sind auch die „Kultur imPulse". 1993 wurde am UKM ein eigenes Kulturreferat ins Leben gerufen. Das umfangreiche Programm richtet sich in erster Linie an die Patientinnen und Patienten, wird aber auch von vielen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt als willkommene Gelegenheit betrachtet, das Haus einmal von einer ganz anderen Seite kennen zu lernen. Clinic-Clowns besuchen regelmäßig die Kinder auf den Stationen und in den Ambulanzen, bringen sie zum Lachen und tragen so mit zu ihrer Gesundung bei. Das UKM-Kulturprogramm hat auch über Deutschlands Grenzen hinaus Anerkennung erfahren und ist bereits mehrfach mit hochrangigen Preisen ausgezeichnet worden.

Krankenhausschule

Der Schulbesuch gibt den jungen Patientinnen und Patienten die Möglichkeit, während ihres Krankenhausaufenthaltes ein Stück normalen Alltag zu erleben. An der Helen-Keller-Schule im Zentralklinikum werden etwa 130 Kinder und Jugendliche mit oft schweren körperlichen oder psychischen Erkrankungen jeweils gleichzeitig unterrichtet. Die Zentrale der Städtischen Schule für Kranke nimmt Schülerinnen und Schüler sämtlicher allgemeinbildender Schulen und Sonderschulen auf, ebenso wie Berufsschülerinnen und -schüler. An der Schule lautet der Grundsatz: „Lebensprobleme haben Vorrang gegenüber Lernproblemen". Neben dem Fachunterricht haben die Kinder daher in verschiedenen Arbeitsgruppen die Möglichkeit, ihre Nöte und Ängste mit künstlerischen Mitteln auszudrücken.

Besuchsdienst

Eine Zeitschrift besorgen, eine Partie Schach mit dem Patienten spielen oder einfach nur für ihn da sein als Gesprächspartner – Beispiele für Aufgaben, die die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Besuchsdienst am UKM übernehmen. Auch ihr Wirken am UKM trägt erheblich dazu bei, das Krankenhaus zu einem menschlicheren Aufenthaltsort zu machen.

Wohnmöglichkeiten

Eine besondere Belastung bedeutet es für eine Familie, wenn ein Kind weit weg von zu Hause über einen längeren Zeitraum stationär behandelt werden muss. Das Elternwohnheim und das Familienhaus sind gemeinnützige Einrichtungen ganz in der Nähe des Zentralklinikums. Sie ermöglichen es, die Trennung des kranken Kindes von seinen Eltern – zumindest teilweise – zu vermeiden. Außerdem können die Eltern dort durch den Austausch mit anderen Betroffenen psychische Unterstützung finden.

Selbsthilfegruppen und Vereine

Um mit ihrer Erkrankung besser umgehen zu können, schließen sich viele Patientinnen und Patienten am UKM zu Selbsthilfegruppen und Fördervereinen zusammen, organisieren Informationsabende und Freizeitveranstaltungen. Insbesondere die Elternvereine wie der Förderverein ZNS an der Klinik für Neurochirurgie oder der Verein „Hilfe für das herzkranke Kind Münster e.V." bringen in hohem Maß bürgerschaftliches Engagement ein, organisieren Reisen, finanzieren aus Eigenmitteln Spielplätze und vieles mehr.

Viel Arbeit im Hintergrund

Von der Abfallbeseitigung und der Apotheke über Haustechnik, Küche, Postdienst, Sterilgutversorgung, Verwaltung und Wäscherei bis hin zum Zentrallager – viele hundert Menschen sind in diesen Einrichtungen des Universitätsklinikums Münster an der Versorgung der Patientinnen und Patienten beteiligt, auch wenn sie nie direkten Kontakt mit ihnen haben. Präzise wie die Räder eines Uhrwerks müssen diese Dienstleistungen ineinander greifen, damit die kleine Stadt funktioniert.

Nur zwei Beispiele: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zentralküche bereiten jährlich rund 450.000 Mahlzeiten für die Patientinnen und Patienten auf den Stationen zu. Hinzu kommen etwa 300.000 Essen für die Beschäftigten des Klinikums sowie die Bewirtung von 350.000 Gästen in der Patienten-Cafeteria. In der Zentralwäscherei werden siebeneinhalb Tonnen Wäsche am Tag gewaschen und über das hoch moderne automatische Warentransportsystem des Zentralklinikums in Containern an 214 hausinterne Empfänger verschickt.

Ausbildung

Das UKM bildet viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diesen Bereichen selbst aus. Zurzeit erlernen 115 junge Menschen hier 20 verschiedene Berufe. Dazu zählen sowohl Handwerke als auch technische und kaufmännische Berufe wie beispielsweise IT-Systemelektroniker/in und Kaufmann/Kauffrau im Gesundheitswesen.

 
 
 
 
 
 
    
 
Beschwerdemanagement

Sollten Sie mit Ihrer persönlichen Situation in unserem Klinikum unzufrieden sein, können Sie sich an unser Beschwerdemanagement wenden. Jede Art von Kritik ist unter Telefon 02 51/8 35 85 00 willkommen.

Medizinischer Nachwuchs

Auf Ihrer Station werden Ihnen immer wieder viele angehende "Götter in Weiß" begegnen: Das Universitätsklinikum setzt großen Wert auf praxisnahe Ausbildung der Studierenden der Medizinischen Fakultät.

Gemeinsames Ziel

Die bestmögliche Krankenversorgung besitzt für das Universitätsklinikum Münster oberste Priorität. Zur Gesundung unserer Patientinnen und Patienten tragen rund 7200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei.